Herbstliche Gerichte: Birnenauflauf mit Schneehaube

Sobald die Tage wieder kürzer und kühler werden bekomme ich richtig Lust auf deftigere Gerichte mit Rotwein und süße Nachspeisen mit Äpfel, Birnen und Pflaumen…

Ich liebe es mit meinen Töchtern am Nachmittag gemeinsam ein Vesper zu essen und ich erinnerte mich an ein Rezept, das ich lange nicht mehr gemacht habe… Der Birnenauflauf mit Schneehaube ist schnell gemacht und genau das richtige für usselige nasskalte Herbsttage. Am liebsten mit einem warmen Kakao dazu…Hmmm

Hier kommt das Rezept:

Zutaten: 750 ml Milch, 9 Zwiebäcke, 1 Dose Birnenhälften (460 gr), 1Pck Puddingpulver Vanille,50 gr, Zucker, 2 Eier, etwas Zucker für die Schneehaube

Zubereitung:

250 ml Milch erhitzen und die Zwiebäcke damit übergießen und kurz einweichen lassen.Die Birnen abtropfen lassen und in eine gefettete Auflaufform geben. Die Zwiebäcke darauf verteilen. Nun wird ein Pudding aus 500 ml Milch, Pudding Pulver,50 gr Zucker und 2 Eigelb gekocht. Wenn der Pudding fertig ist wird er direkt auf den Auflauf gegossen.2 Eiweiß steif schlagen, ein wenig Zucker unterrühren und auf dem Auflauf verteilen.

Bei 170-200 C Ober/Unterhitze ca 15-20 min backen.

Guten Apettit!

Quelle: Dr. Oetker Schulkochbuch

Die Entstehung des Lebens (Rezension)

Vor kurzem hat mir das Random House Blogger Portal ein sehr schönes Buch zur Verfügung gestellt:

Die Entstehung des Lebens ( Evolution). Das Buch führt durch die Entstehung der ersten Lebewesen, Pflanzen und Tiere. Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren empfohlen. Ich finde nicht, dass es ein Buch nur für Kinder ist, sondern ansprechend auch für Erwachsene. Während die geschichtlichen Zusammenhänge für meine Kinder ( 6 & 9 Jahre ) noch schwierig zu verstehen sind, haben sie sehr gerne die schönen Bilder betrachtet.Spannend war auch zu schauen, wie sich bestimmte Tiere und Pflanzen weiter entwickelt haben und welche sehr ähnlich geblieben sind. Auch für mich sind die Illustrationen das Besondere an diesem Buch.

 

Unsere Sommerlektüre

Besonders das große Mädchen und ich haben diesen Sommer einige Bücher verschlungen..

  • Wenn ich meine große Tochter so sehe, wie sie sich mit Buch in der Hand in ihr Bett kuschelt und gar nicht mehr aufhört zu lesen,fühle ich mich häufig in meine Kindheit versetzt.Demnächst müssen wir unbedingt mal einen Bibliotheksbesuch einschieben, da ich mit der Beschaffung von neuem Lesestoff kaum noch hinterher komme…:)

Hier ein paar Bücher, die sie verschlungen hat:

  • Sie hat ihre Liebe zu Harry Potter entdeckt.
  • Die finnischen Ella Bücher verschlingt sie eins nach dem anderen.Zuletzt hat sie Ella und der Neue in der Klasse gelesen.
  • Meine jüngere Tochter wollte von mir Ronja Räubertochter vorgelesen bekommen.Logisch, das sich die Große das Buch gleich danach mit ins Zimmer genommen hat…:)

Was ich gelesen habe…

  • Der Liebhaber von Anne B. Ragdge und
  • Gehen um zu bleiben von Annika Landsteiner 
  • Was ich liebte von Siri Huvstedt. Was für ein intensives Buch. Es ist so vielschichtig! Die Zeitspanne der Geschichte umfasst 25 Jahre! Es geht um 2 befreundete Paare und deren gleichaltrigen Söhne.Es ist ein Buch über die Kunst, aber auch über Trennung und Tod, über Liebe und Leid. Das Buch ist ein Roman aber ebenso ein psychologisch/therapeutisches Buch. Es hat mich unglaublich gefesselt!
  • Du bist nicht was du denkst” ist ein sehr verständlich geschriebenes Buch über die verschiedenen Ego Anteile in uns selber. Der Autor und Bewusstseinstrainer Georg Lolos vergleicht die vom Verstand produzierten destruktiven Gedanken und emotionalen Tiefpunkte mit einem Ego Haus, indem man je nach Gemütszustand verschiedene Räume betritt.Es gibt z.B den Kontroll-Raum, den Schuld-Raum, den Raum der Bedürftigkeit, den Raum der Ohnmacht und noch ein paar weitere. Er verdeutlicht das man häufig in Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft hängt und der Verstand sich auf gemachte Erfahrungen bezieht. Beim Lesen wird einem schnell bewusst wie schnell man in einen der Ego Räume eintaucht. Es gibt zu jedem der 10 Räume/Kapitel Anregungen, wie man es schafft den Raum wieder zu verlassen, sich in die Gegenwart zu bringen und destruktive Gedankenmuster zu verlassen. Ein beeindruckendes Buch mit konkreten Anregungen!

 

Wer hat an der Uhr gedreht…?

Wer hat bloß an der Uhr gedreht?  Während sich der Herbst schon mit kühlerer Luft am Morgen und Abend ankündigt und die Kastanien an den Bäumen mir bereits ins Auge fallen, denke ich noch wehmütig an unseren Sommerurlaub zurück. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich lange, sehr lange überlegt habe, wie wir unseren Sommerurlaub gestalten sollen…Ich erinnerte ich mich daran,dass ich schon immer mal auf eine griechische Insel wollte….Ich weiß nicht warum ich solange gezweifelt habe,irgendwie empfand ich es als Herausforderung alleine mit meinen Kindern zu neuen Orten aufzubrechen. Außerdem wäre ich früher nie auf die Idee gekommen im Hochsommer nach Griechenland zu fliegen.Ich war und bin immer ein Freund von der Nebensaison in Sachen südliche Urlaubsländer, aber was soll man tun wenn Kinder im schulpflichtigem Alter hat?

Ich bin durch einen Blog auf die Insel Kos aufmerksam geworden und am Ende stand die Entscheidung fest. Wir MUSSTEN nach Kos! Was soll ich sagen? Es war so toll! Wir haben gemacht, was so dringend nötig war. Eine Auszeit auf Kos mit viel Strand, Meer, Lesen, Faulenzen. Natürlich haben wir auch ein wenig die Insel erkundet und vor Ort war es dann alles ganz einfach. Mit und ohne Mietauto waren wir unterwegs an den tollsten Stränden, haben Thymianhonig gekauft und Esel gestreichelt, haben ein natürliches Thermalbecken getestet und sind mit dem Auto nach Kos Stadt gefahren und haben die Halbinsel Kefalos erkundet und sind immer wieder vor der niedlichen Insel Kastri baden gegangen.Wir haben die Reise vom ersten bis zum letzten Moment genossen.Oft wollten wir an einem Strand verweilen, weil es so schön war und waren erstaunt das es immer noch schöner ging. Am meisten hat mich überrascht das wir trotz Hauptsaison immer noch ruhige Plätze und Strände gefunden haben…Ich bin so froh keine Pauschalreise gebucht zu haben den mein Plan selber Flüge, Unterkunft und Auto auf eigene Faust zu buchen hat gut geklappt…Wir haben viel gesehen und doch ist einiges auf der Wunschliste geblieben.Wir erinnern uns wehmütig an die kleine Insel Kastri, den netten Kellner im Lieblingslokal der uns Eis geschenkt hat und die liebe Apartmentmitarbeiterin Maria, die uns zum Flughafen gefahren hat….Da wir schon wieder ziemlich mit unserem (neuen) Alltagsleben mit 2 Schulkindern angekommen sind gibt es keinen ausführlichen Reisebericht, dafür ein paar Bilder…

 

Mit besten Grüßen,

Nadine

Hallo September!

Der September ist voll und der Alltag muss noch koordiniert werden…

  • Mehrere Elternabende stehen an
  • Die Kinder sind auf unterschiedlichen Schulen und schon nach 2 Wochen Schule staune ich über die großen Unterschiede…
  • Meine berufsbegleitende Ausbildung startet diesen Monat.Es ist nicht so,dass mir langweilig wurde, aber beruflich brauche ich eine neue Herausforderung. Neue Impulse, neue Wege. Mal sehen wie es wird, alles unter einen Hut zu bekommen.
  • Die große Tochter möchte noch mit Freundinnen ihren 9.Geburtstag nachfeiern. Wenn man mitten in den Sommerferien Geburtstag hat sind halt alle immer im Urlaub….
  • Der Herbst kündigt sich hier und dort schon an, wir haben das schöne Wetter nochmal am See genossen und zuhause sortiere und ordne ich Papiere, Kleidung, Gedanken.

Mit besten Grüßen,

Nadine

Meine Urlaubslektüre: “Gehen, um zu bleiben” & “Der Liebhaber” (Rezensionen)

Ich wollte eigentlich nach meinem Urlaub noch ein paar schöne Erlebnisse und Gedanken der letzten Sommerwochen festhalten, aber natürlich hat mich die Realität nebst Einschulung der jüngsten des Hauses knallhart in die Realität katapultiert.Nun ja, bevor alles im Sande verläuft stelle ich euch noch 2 Bücher meiner Urlaubslektüre vor…

Ich habe übrigens beide Bücher in wenigen Tagen gelesen. Zunächst stelle ich euch “Gehen, um zu bleiben” von Anika Landsteiner vor. Anika nimmt uns auf ihre Reise durch ganz unterschiedliche Länder mit. Mal reist sie mit ihrem Freund, mal allein. Meiner Meinung nach ist das besondere an diesem Buch die humorvolle Art und Weise, wie sie uns an ihren Gefühlen teilhaben lässt. Sie nimmt uns mit nach Paris (ein launischer, arroganter Lover), läuft den Jakobsweg, hat es mit einer verrückten Vermieterin in Medellin zu tun und erzählt von vielen anderen Erlebnissen.Über die Länder an sich erfährt man nicht besonders viel, es geht einfach um ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit klugen Sätzen gespickt.Eine wundervolle Reiselektüre, die Lust auf´s Reisen macht. Ein tolles Buch, das ich nicht aus der Hand legen wollte.

Bei dem zweitem Buch ” Der Liebhaber” von Anne B.Ragde hat mich ein wenig der Titel irritiert. Ich habe hinter dem Titel einen Liebesroman vermutet, es ist aber eher ein Teil einer Familiengeschichte. Es geht um Torunn, die einen alten verfallenen Bauernhof ihrer Familie übernimmt und bei einem Bestattungsunternehmen einsteigt.Obwohl es schon mehrere Bände der Geschichte gibt, kann man gut in dieses Buch einsteigen. Es geht um Familiengeheimnisse und das Buch macht neugierig auf mehr Details. Themen wie Homosexualität und Tod spielen eine Rolle.Das Buch lässt sich flüssig lesen und in der Geschichte passiert auch etwas unerwartetes.Ich habe Lust bekommen, die ersten Bände der Familiensaga zu lesen und würde mir auch eine Fortsetzung nicht entgehen lassen.Vielleicht bekommt man ja dann Klarheit über die Wahl des Titels oder aber er ist einfach nur ungünstig gewählt.

Danke an Randomhouse für die Bereitstellung der Exemplare.

Mit besten Grüßen,

Nadine

Verbundenheit

Im Frühling hatte ich einen Post zum Thema Verbundenheit angefangen, den ich aus Zeitmangel nicht beendet hatte. Die Idee kam mir nach dem Besuch einer Freundin aus meiner Heimatstadt Hamburg.

Wir hatten uns ewig nicht gesehen. Ich kann gar nicht sagen, wie lange wie lange es wirklich her war, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben.Ich denke es müssen mindestens 16 Jahre oder sogar 20 Jahre her sein.

Verrückt ist wenn man sich fragt, ob man sich überhaupt noch erkennt und ob man sich noch irgendetwas zu sagen hat und man am Ende darüber lacht weil man dort anknüpfen kann, wo man vor 20 Jahren aufgehört hat.Und wenn wir mal ehrlich sind, es gibt ja im Laufe eines Lebens eine Menge Menschen,deren  Wege sich irgendwann trennen, weil man sich nichts mehr zu sagen hat und die gemeinsamen Zeiten einfach unwiderruflich vorbei sind.

Und dann gibt es diese anderen Begegnungen,bei denen man plötzlich wieder aufeinander trifft, sich sieht und gar nicht spürt das seit der letzten Begegnung 20 Jahre vergangen sind.Verbundenheit. Es spielt überhaupt keine Rolle, wie unterschiedlich die Lebensweisen sind,ob man einen Partner hat oder Kinder, welchen Beruf man hat oder was für Interessen. Es zählt das Vertrauen durch die gemeinsamen Erlebnisse als Kinder und das austauschen und reflektieren aktueller Situationen. Ich würde sagen ein großer Punkt ist die Ehrlichkeit dem anderen Gegenüber.

Um es auf den Punkt zu bringen da ist eine Verbundenheit, die trägt.

Sensibilitäten zum Kindergartenende

Während meine Kinder in Italien verweilten wollte ich viel machen. Für mich. Mal ins Kino gehen, an den See fahren. Ein Buch lesen.Leute treffen. Mich alleine ins Café setzen. Einfach da sein und Luft holen.

Am Ende lag ich vor allem auf dem Sofa. Eine ordentliche Erkältung hatte mich erwischt und ich spürte wie der ganze Alltagsdruck von mir abfiel und mein Körper erstmal runterfahren musste. Mir wurde klar,wie ich Tag für Tag funktioniere. Arbeiten, Kinder, Haushalt, Freizeitgestaltung, Weiterbildung, Garten und vieles mehr…

Der Super Gau an Terminen der letzten Wochen mit Festen und Klavier Konzert dieses und jenes….Viel gedanklichen  und emotionalen Raum hat auch der Abschied der jüngeren Tochter aus dem Kindergarten eingenommen. So kommt es mir manchmal vor, als wäre es erst gestern gewesen das die jüngste Tochter mit knapp 2 Jahren in die Krippe kam und dann sehe ich auf der anderen Seite was seitdem an Veränderungen, an traurigen und schönen Momenten da war, eine große Achterbahn der Gefühle und großen Veränderungen.Trennung,Verletzungen,Streit, Scheidung und Todesfälle wechseln sich mit Freude, Beziehung, Reisen und Verbundenheit ab..

Am Ende sehe ich mich ganz viel straucheln im Alltag und noch viel zu wenig Raum für Freude & Leichtigkeit nach diesen letzten, fordernden Jahren.

Während ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, bin ich mit einem Bein schon wieder gedanklich beim 9. Geburtstag der großen Tochter, der Einschulung der kleinen und meiner beruflichen Weiterentwicklung, die vor der Tür steht.

Zunächst steht aber eine Pause auf dem Programm. Für mich und meine kleine Familie.