Urlaub im April

Während ich diesen Blogeintrag schreibe regnet es.Vielleicht ist es auch Schneeregen.Oder Hagel. Die wechseln sich nämlich seit Tagen ab…

Da wir ja nun nicht zum Wandern in die Berge konnten wollten wir es uns hier in Leipzig schön machen. Seit gestern gibt es nun wieder eine Ausgangssperre.Einkaufen,ins Museum oder zum Friseur darf man aber… Also ich verstehe das gerade nicht mehr, ich versuche es aber auch gar nicht mehr. Im März wurde gelockert um evtl im April wider in den Lockdown zu gehen… Konsequent ist das irgendwie nicht. Naja, planen tun wir nun erstmal überhaupt nichts mehr.

Gestern sind wir dann einmal um den Cospudener See gefahren. Also es waren fast keine Menschen dort, dafür haben wir Schafe und Bisons gesehen.Leider war es aber sehr sehr kalt und windig.Am Ende waren wir froh wieder zuhause zu sein. Wir haben Pizza gemacht und für mich gab es eine heißes Bad in der und ein Glas Rotwein.

 

Hallo April 2021!

Hallo April!

Was soll ich sagen? Wir hatten Pläne für den April, die wir nun leider nicht umsetzen können. So wollten wir in der sächsischen Schweiz ein paar Tage wandern gehen, nun kam es wieder anders. Es fühlt sich ein wenig wie ein Dejavu an, nur das wir vor einem Jahr unsere Reise nach Prag storniert wurde…Nun ja, flexibel sein können und müssen wir nun alle schon lange und so werden wir ein paar ersehnte freie Tage in Leipzig genießen. Die sind aber auch gerade notwenig. Die Monate Januar bis März fühlten sich ein wenig wie ein zähes Kaugummi an- mit so viel Anstrengungen mit Homeschooling, Notbetreuung, veränderten Seminaren online und nun hat die Pandemiemüdigkeit auch mich erreicht und ich sehne mich nach Leichtigkeit und Abwechslung wie Kino, Konzerte & Reisen. Die Sonnenstrahlen dieser Woche taten sehr, sehr gut und auf meiner Fensterbank quetschen sich die Jungpflänzchen dicht an dicht und auch im Garten geht es nun richtig los….

Wir ruckeln uns durch die Corona Zeit….

Wir wurschteln uns durch die Corona Zeit… Der Januar hat einfach sehr sehr anstrengend angefangen.Ferienpläne und mein Praktikum zerschossen… Wie schon oft gehört ist arbeiten unter Hygiene Bedingungen und Homeschooling einfach kräftezerrend.Meine Kinder können zwar in die Notbetreuung gehen,waren dort aber mehrfach frustriert,da ein großer Teil der Aufgaben dort ohnehin nicht gemacht werden konnte, meine Kinder nicht an ihren geliebten Online Treffen mit der Klasse teilnehmen können und die Kommunikation und das Schicken der Aufgaben ohnehin nur mit meiner Hilfe am Abend funktioniert.Nun denn,wir versuchen zu improvisieren wo es nur geht, damit es für alle irgendwie erträglich ist. Das positive der letzten Zeit ist das meine Töchter in kurzer Zeit den Umgang mit Online Varianten gut gelernt haben und sich Gegenseitig helfen.

Dieses Wochenende hatten wir Freizeit miteinander sehr nötig und hatten endlich Muße um ein paar schöne Dinge zu machen..

  • Am Samstag haben wir einen unkomplizierten und schnellen Apfelstrudel gemacht. Das geht so: Blätterteig ausrollen und mit Apfelspalten belegen.Ein paar Butterflocken darauf verteilen & Zimt & Zucker darüber streuen. Der Strudel kommt nach Anleitung für ca.20-25 Minuten in den Backofen. Sehr lecker schmeckt er auch mit einer Kugel Vanilleeis und Sahne!
  • Wir haben Vogelfutter Anhänger gemacht. Es gibt viele Anleitungen dazu im Internet, eine findet ihr hier
  • Bevor der Schnee wieder ganz weg ist, haben wir heute noch mal den Schlitten zum Hügel befahren raus geholt..
  • Ich freue mich über wöchentlich neue Musik über Spotify und gucke mir gerade gern mal Reisereportagen an. Zuletzt über eine Familie, die 5 Jahre gesegelt ist und nun die unterschiedlichen Bedürfnisse der Familienmitglieder größer werden.
  • Vor kurzem habe ich den Film ” Werk ohne Autor gesehen”. So ein beeindruckender und wuchtiger Film!

Januar 2021 !

Hallo Januar!

Ich mag es einen neuen Kalender/ Bullet Journal vor mir zu haben. Leere Seiten, die gefüllt werden wollen. Für den Januar gibt es aber kaum feste Termine…Wie auch?  Dienstpläne werden gemacht und wieder umgeworfen,Flexibel zu bleiben scheint die wichtigste Aufgabe zu bleiben.

 

  • Trotzdem gibt es genug zu tun…Für meine therapeutische Ausbildung habe ich immer etwas zu lesen und zu notieren.Ich möchte mir einen Ordner mit vielen praktischen Übungen anlegen.
  • Vielleicht das wichtigste überhaupt: Zwischen Arbeiten in der Notbetreuung und Homeschooling nicht die Gelassenheit zu verlieren.
  • Lockdown hin oder her,Ende Januar hat die kleine Tochter Geburtstag und wird schon 8 Jahre alt! Wie sind die letzten Jahre bloß nur so an mir vorbei geflogen?

Die letzten Tage habe ich voller Dankbarkeit an all die schönen Sachen gedacht, die in einigen Monaten bestimmt wieder gehen werden… (Freunde treffen im Park, Kino, Restaurantbesuche, Geburtstagsfeiern mit Freunden usw..)

Gestern habe ich den Schnee genossen und einen langen und verspäteten Neujahrsspaziergang gemacht!

Goodbye 2020!

Goodbye du komisches,denkwürdiges Jahr! Überall liest und sieht man Jahresrückblicke…. Was die meisten gemein haben ist das Corona auf allen Ebenen erschüttert hat…Zeitweise haben wir die eigene  Familie lange nicht gesehen,was traurig war. Dennoch, wir sind gesund geblieben und mein Mitgefühl ist bei allen die persönlich betroffen sind.In meinem Beruf habe ich schon seit langem gelernt flexibel sein zu müssen,ich behaupte das diese die größte Aufgabe in diesem Jahr war.Nichts planen zu können oder Pläne wieder umwerfen zu müssen.Kaum pädagogisch gut arbeiten zu können, sondern “hygienekonform”. Das zerrte und kostete viel Energie. Auch wenn Corona viel Leid ausgelöst hat hoffe ich persönlich das es in verschiedenen Bereichen zu einem Umdenken führt.Berufsleben,Umwelt, Schulsysteme und persönliche Beziehungen wurden auf die Probe gestellt, was immer unmöglich schien, war auf einmal Realität. Wer hätte gedacht das z.B die Schulpflicht mal ausgesetzt wird?

Was hat das Jahr eigentlich persönlich bei mir und meiner Familie ausgemacht? Wenn ich darüber nachdenke, ganz schön viel:

Wohlwollende,positive Beziehungen von denen die einem Schaden und toxisch sind, gut unterscheiden zu können. Das ist ein Sache die unweigerlich mit viel Trauerarbeit zu tun hat und auch noch bis 2021 mit viel Loslassen zu tun hat.Zum Glück sind auch Menschen in mein Leben getreten, die das Gegenteil bedeuten.

Dankbarkeit.Für meine Kinder. Meine Töchter die größer und selbstständiger werden und das da eine ganz sichere Basis ist.Das mit den Wurzeln und Flügeln funktioniert einfach. Nicht ohne Nervosität verfolge ich Entwicklungsschritte und kann trotzdem loslassen.Wenn ich darüber nachdenke, wie die beiden sich alleine durch den Straßenverkehr bewegen,bekomme ich sofort eine Gänsehaut.Große Dankbarkeit auch für meine Familie- meine Mutter und Ehemann, mein Bruder und meine Schwester mit Partner ,die nicht vor Ort sind und regelmäßig anreisen um mir zu helfen, damit ich mich therapeutisch weiterbilden kann…

Beruflich hat mir das Jahr nur positives gebracht.So deprimierend es begann, so freudig sehe ich nun auf die letzten Monate zurück. Wohlwollende Menschen auch in meinem berufliche Umfeld, neue Aufgaben die mich fordern,aber auch persönlich weiter bringen…Nebenher die therapeutische Ausbildung die zeitintensiv aber so existentiell ist…

Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr!

Neurowissenschaft & Science Fiction (Rezensionen)

Ich habe hier noch 2 Bücher und ein Hörbuch liegen, welche ich gerne kurz vorstellen möchte.

Rettet das Spiel” ist ein sehr wissenschaftliches Buch.Wie der Titel schon aussagt geht es hier um das Spielen, bzw. um die Vorgänge im Gehirn, die entstehen wenn man etwas mit großer Leidenschaft macht.Der Leser wird mitgenommen durch Zeit und Kultur.In diesem Buch vereinigen sich die neurowissenschaftlichen Kenntnisse von Garald Hüther mit philosophischen Sichtweisen von Christoph Quarch.Zum Teil fand ich es für Laien etwas zu engmaschig mit Fremdwörtern gespickt,aber am Ende wird klar, das Spielen ohne Absicht Freiräume eröffnet und Raum zur Weiterentwicklung bietet.

Das nächste Buch ist “Es war einmal ein blauer Planet ” Zunächst das positive: Die Aufmachung dieses Romans hat mich sehr angesprochen.Dieses tiefblaue Cover mit der hübschen Illustration gefällt mir sehr gut.Leider hat mich der Inhalt nicht so umgehauen. Der Protagonist Robin- ein Neutron, wird vom Mars auf die Erde geschickt, um den verlassenen Planeten zu erkunden.Zuvor haben dies schon Spezialeinheiten versucht, die von ihrer Mission nicht zurück gekehrt sind.Ich habe in dem Buch sehr viele alberne Science Fiction Anteile gelesen, die ich so wirr und konstruiert wahrgenommen habe,dass meiner Meinung nach die großen philosophischen Fragen hinter der Geschichte nicht gut rauskommen.Es ist für mich auch nicht klar erkennbar an wen sich dieser Roman wendet. Manchmal liest es sich wie ein Jugendbuch, dann gibt es kleine Hinweise auf große philosophische Gedanken und ach ja, eine Liebesgeschichte zwischen  Computerprogrammen und Kommandeuren ist es auch irgendwie.Durch die bekannten Hector Bücher des Autoren hatte ich mir mehr vom dem Buch versprochen.

Mit besten Grüßen,

Nadine

 

Lockdown- schon wieder!

Ganz ungläubig schauten meine Kinder mich an als ich ihnen sagte das kommenden Montag die Schulen und andere Einrichtungen wieder schließen…Es war eine Mischung aus “oh nein” und auch schönen Erinnerungen an den Lockdown im Frühling. Der Unterschied: Im Frühling war es hell und warm, wir haben sehr viel Zeit draußen verbracht…Nun ist es früh dunkel und es fällt mir gerade schwer die Energien oben zu halten…Meistens mache ich das beste aus Situationen, im Moment finde ich es aber auch schwierig das so wenig geplant werden kann oder geplante Sachen über Bord geworfen werden müssen.. Ich kann auch nur schwer ertragen wenn es bei immer volleren Krankenhäusern immer noch Leute gibt, die meinen Corona sei nicht so schlimm….

  • Wir machen es uns zuhause gemütlich…Wir zünden Kerzen an, lesen und schauen auch mal einen Film. Aktuell haben wir gerade den ganz wunderbaren Familienfilm “Magic Silver” gesehen…
  • Wir versuchen auch bei trübem Wetter rauszugehen. An der frischen Luft zu sein tut einfach so gut- auch wenn man keine Lust hatte
  • Obst und Gemüse habe ich ein wenig vernachlässigt. Ich merke immer ganz schnell an einer bestimmen Trägheit wenn es wieder Zeit wird mehr auf gesunde Ernährung zu achten.Zutaten für frische Obst- und Gemüsesäfte stehen gerade ganz oben auf der Einkaufsliste…

Mit besten Grüßen,

Nadine

…und da war dieser Moment!

Ich war mit meinen Kindern zuhause und auf einmal flammte sie auf- die Lust nach etwas besonderem…

Ich muss sagen,was ich mit meinen Kindern ziemlich gut kann ist, uns eine schöne gemütliche Zeit zuhause zu machen.Nicht selten kommt es vor das wir zu dritt auf dem Sofa sitzen und lesen, oder die beiden Playmobil spielen,während ich den Haushalt oder andere Sachen mache.

Kochen, backen, kreativ sein- in der Natur unterwegs sein- alles Sachen die wir lieben…

Und dennoch, ganz plötzlich hat sich der Wunsch nach etwas besonderem eingeschlichen..Mal wieder ins Kino gehen,in einem Restaurant essen zu gehen,ein Bier in einer netten Bar zu trinken…Was aber steigt ist die Vorfreude und auch die Dankbarkeit für die vielen Möglichkeiten, auch wenn sie jetzt gerade nicht alles machbar ist…

Dafür versuchen wir derweil die Zeit zu nutzen um die Wohnung zu sortieren, altes auszumisten und entdecken alte und neue Brettspiele.Während vor ein paar Jahren noch explizit Kinderspiele auf dem Programm standen spielen wir uns durch alte wie neue Spiele, aktuell stehen Ligretto, Siedler von Catan, Rummy und Azul ganz hoch im Kurs. Wer Tips für weitere gute Spiele hat-nur her damit!

Ansonsten machen wir zuhause unser eigenes Kino mit selbst gemachtem Popcorn & Co..

Mit besten Grüßen,

Nadine

Gelesen im Oktober

Mein Vorsatz wieder häufiger zu bloggen hat sich ist irgendwo zwischen Chaos mit vielen Eingewöhnungen im neuen Kindergartenjahr, Koordination vom Familienalltag mit 2 Schulmädchen und Seminaren zu Themen Traumata und Depressionen weit unten in meiner “Würde ich so gern-schaff ich aber nicht”-Liste versteckt. Aber immerhin möchte ich mal wieder Bücher vorstellen. Das passt doch perfekt zum Herbst, erstrecht wenn man Corona bedingt ohnehin vermutlich wieder mehr Zeit zuhause verbringen wird…

Zunächst stelle ich euch das Buch “Als die Welt stehen blieb” von Maja Lunde vor: Es ist im btb Verlag erschienen und umfasst 224 Seiten. Das Cover in beige/blau Tönen finde ich sehr ansprechend. Als ich das Buch entdeckte, war ich zunächst überrascht über den Titel, denn es geht um eine Zeitspanne im März während des Corona Lockdown in Norwegen. Es ist ein sehr persönliches Buch,denn Maja Lunde schreibt sehr authentisch über diese einschneidende Zeit, in der sie sich mit ihrem Mann und ihren 3 Kindern zuhause befindet,mit all dem Stress und Sorgen, die die Zeit so mit sich brachte. Ich finde es sehr sympathisch das auch eine Bestseller Autorin nicht in den Schreibfluss kommt, weil es nun mal sehr herausfordernd ist wenn mann man 3 Kinder im Homeschooling zu betreuen hat und sich mit Sorgen herumschlägt.Dieses Buch ist wie ein Tagebuch geschrieben und plätschert ohne großen Spannungsbogen dahin und gibt einen Einblick in die Gefühlswelt der Autorin,sicherlich können sich viele mit ihr identifizieren.Es ist so ganz anders als alle Romane der Autorin und mich hat dieses Buch nicht so sehr in den Bann gezogen. Ich freue mich schon darauf,wenn Maja Lunde wieder Zeit für einen weiteren ihrer beliebten Romane findet.

Als nächstes stelle ich euch das Kartenset ” Das Universum schenkt dir alles ”  von Gabrielle Bernstein vor. Es besteht aus 52 Karten mit positiven Affirmationen.Die Verwendung dieser Karten ist einem frei gestellt, man kann z.B jeden Tag oder nach Bedarf eine Karte ziehen, um sich auf positive Gedanken zu bringen und zu manifestieren. Mir persönlich gefällt einfach die Gestaltung dieser hübschen Karten sehr gut, wer gefallen an positiven Affirmationen findet, dem sei dieses Set empfohlen!

Das letzte Buch heisst ” Kleine Schritte mit großer Wirkung” und befasst sich mit der Änderung schlechter Gewohnheiten. Die Autorin  Miriam Junge ist Psychologin und das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: 1.Ursachen und Auslöser erkennen, 2. ein System entwickeln, 3.neue Gewohnheiten wiederholen und verstärken, 4.sich für kleine Erfolge belohnen. Das Buch ist sehr gut verständlich geschrieben und sehr praxisnah. Es ist eine gute Mischung aus Fachwissen,z.B zu neuronalen Zusammenhängen und praktischen Übungen wie man in kleinen Schritten langfristig Gewohnheiten ändern kann. Es gibt Hinweise, wie man alte Glaubenssätze aufspüren kann und Übungen aus der Achtsamkeitspraxis. Leseempfehlung für alle die kleine Gewohnheiten ändern möchten!