Unsere Sommerlektüre

Besonders das große Mädchen und ich haben diesen Sommer einige Bücher verschlungen..

  • Wenn ich meine große Tochter so sehe, wie sie sich mit Buch in der Hand in ihr Bett kuschelt und gar nicht mehr aufhört zu lesen,fühle ich mich häufig in meine Kindheit versetzt.Demnächst müssen wir unbedingt mal einen Bibliotheksbesuch einschieben, da ich mit der Beschaffung von neuem Lesestoff kaum noch hinterher komme…:)

Hier ein paar Bücher, die sie verschlungen hat:

  • Sie hat ihre Liebe zu Harry Potter entdeckt.
  • Die finnischen Ella Bücher verschlingt sie eins nach dem anderen.Zuletzt hat sie Ella und der Neue in der Klasse gelesen.
  • Meine jüngere Tochter wollte von mir Ronja Räubertochter vorgelesen bekommen.Logisch, das sich die Große das Buch gleich danach mit ins Zimmer genommen hat…:)

Was ich gelesen habe…

  • Der Liebhaber von Anne B. Ragdge und
  • Gehen um zu bleiben von Annika Landsteiner 
  • Was ich liebte von Siri Huvstedt. Was für ein intensives Buch. Es ist so vielschichtig! Die Zeitspanne der Geschichte umfasst 25 Jahre! Es geht um 2 befreundete Paare und deren gleichaltrigen Söhne.Es ist ein Buch über die Kunst, aber auch über Trennung und Tod, über Liebe und Leid. Das Buch ist ein Roman aber ebenso ein psychologisch/therapeutisches Buch. Es hat mich unglaublich gefesselt!
  • Du bist nicht was du denkst” ist ein sehr verständlich geschriebenes Buch über die verschiedenen Ego Anteile in uns selber. Der Autor und Bewusstseinstrainer Georg Lolos vergleicht die vom Verstand produzierten destruktiven Gedanken und emotionalen Tiefpunkte mit einem Ego Haus, indem man je nach Gemütszustand verschiedene Räume betritt.Es gibt z.B den Kontroll-Raum, den Schuld-Raum, den Raum der Bedürftigkeit, den Raum der Ohnmacht und noch ein paar weitere. Er verdeutlicht das man häufig in Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft hängt und der Verstand sich auf gemachte Erfahrungen bezieht. Beim Lesen wird einem schnell bewusst wie schnell man in einen der Ego Räume eintaucht. Es gibt zu jedem der 10 Räume/Kapitel Anregungen, wie man es schafft den Raum wieder zu verlassen, sich in die Gegenwart zu bringen und destruktive Gedankenmuster zu verlassen. Ein beeindruckendes Buch mit konkreten Anregungen!

 

Wer hat an der Uhr gedreht…?

Wer hat bloß an der Uhr gedreht?  Während sich der Herbst schon mit kühlerer Luft am Morgen und Abend ankündigt und die Kastanien an den Bäumen mir bereits ins Auge fallen, denke ich noch wehmütig an unseren Sommerurlaub zurück. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich lange, sehr lange überlegt habe, wie wir unseren Sommerurlaub gestalten sollen…Ich erinnerte ich mich daran,dass ich schon immer mal auf eine griechische Insel wollte….Ich weiß nicht warum ich solange gezweifelt habe,irgendwie empfand ich es als Herausforderung alleine mit meinen Kindern zu neuen Orten aufzubrechen. Außerdem wäre ich früher nie auf die Idee gekommen im Hochsommer nach Griechenland zu fliegen.Ich war und bin immer ein Freund von der Nebensaison in Sachen südliche Urlaubsländer, aber was soll man tun wenn Kinder im schulpflichtigem Alter hat?

Ich bin durch einen Blog auf die Insel Kos aufmerksam geworden und am Ende stand die Entscheidung fest. Wir MUSSTEN nach Kos! Was soll ich sagen? Es war so toll! Wir haben gemacht, was so dringend nötig war. Eine Auszeit auf Kos mit viel Strand, Meer, Lesen, Faulenzen. Natürlich haben wir auch ein wenig die Insel erkundet und vor Ort war es dann alles ganz einfach. Mit und ohne Mietauto waren wir unterwegs an den tollsten Stränden, haben Thymianhonig gekauft und Esel gestreichelt, haben ein natürliches Thermalbecken getestet und sind mit dem Auto nach Kos Stadt gefahren und haben die Halbinsel Kefalos erkundet und sind immer wieder vor der niedlichen Insel Kastri baden gegangen.Wir haben die Reise vom ersten bis zum letzten Moment genossen.Oft wollten wir an einem Strand verweilen, weil es so schön war und waren erstaunt das es immer noch schöner ging. Am meisten hat mich überrascht das wir trotz Hauptsaison immer noch ruhige Plätze und Strände gefunden haben…Ich bin so froh keine Pauschalreise gebucht zu haben den mein Plan selber Flüge, Unterkunft und Auto auf eigene Faust zu buchen hat gut geklappt…Wir haben viel gesehen und doch ist einiges auf der Wunschliste geblieben.Wir erinnern uns wehmütig an die kleine Insel Kastri, den netten Kellner im Lieblingslokal der uns Eis geschenkt hat und die liebe Apartmentmitarbeiterin Maria, die uns zum Flughafen gefahren hat….Da wir schon wieder ziemlich mit unserem (neuen) Alltagsleben mit 2 Schulkindern angekommen sind gibt es keinen ausführlichen Reisebericht, dafür ein paar Bilder…

 

Mit besten Grüßen,

Nadine

Hallo September!

Der September ist voll und der Alltag muss noch koordiniert werden…

  • Mehrere Elternabende stehen an
  • Die Kinder sind auf unterschiedlichen Schulen und schon nach 2 Wochen Schule staune ich über die großen Unterschiede…
  • Meine berufsbegleitende Ausbildung startet diesen Monat.Es ist nicht so,dass mir langweilig wurde, aber beruflich brauche ich eine neue Herausforderung. Neue Impulse, neue Wege. Mal sehen wie es wird, alles unter einen Hut zu bekommen.
  • Die große Tochter möchte noch mit Freundinnen ihren 9.Geburtstag nachfeiern. Wenn man mitten in den Sommerferien Geburtstag hat sind halt alle immer im Urlaub….
  • Der Herbst kündigt sich hier und dort schon an, wir haben das schöne Wetter nochmal am See genossen und zuhause sortiere und ordne ich Papiere, Kleidung, Gedanken.

Mit besten Grüßen,

Nadine

Meine Urlaubslektüre: “Gehen, um zu bleiben” & “Der Liebhaber” (Rezensionen)

Ich wollte eigentlich nach meinem Urlaub noch ein paar schöne Erlebnisse und Gedanken der letzten Sommerwochen festhalten, aber natürlich hat mich die Realität nebst Einschulung der jüngsten des Hauses knallhart in die Realität katapultiert.Nun ja, bevor alles im Sande verläuft stelle ich euch noch 2 Bücher meiner Urlaubslektüre vor…

Ich habe übrigens beide Bücher in wenigen Tagen gelesen. Zunächst stelle ich euch “Gehen, um zu bleiben” von Anika Landsteiner vor. Anika nimmt uns auf ihre Reise durch ganz unterschiedliche Länder mit. Mal reist sie mit ihrem Freund, mal allein. Meiner Meinung nach ist das besondere an diesem Buch die humorvolle Art und Weise, wie sie uns an ihren Gefühlen teilhaben lässt. Sie nimmt uns mit nach Paris (ein launischer, arroganter Lover), läuft den Jakobsweg, hat es mit einer verrückten Vermieterin in Medellin zu tun und erzählt von vielen anderen Erlebnissen.Über die Länder an sich erfährt man nicht besonders viel, es geht einfach um ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit klugen Sätzen gespickt.Eine wundervolle Reiselektüre, die Lust auf´s Reisen macht. Ein tolles Buch, das ich nicht aus der Hand legen wollte.

Bei dem zweitem Buch ” Der Liebhaber” von Anne B.Ragde hat mich ein wenig der Titel irritiert. Ich habe hinter dem Titel einen Liebesroman vermutet, es ist aber eher ein Teil einer Familiengeschichte. Es geht um Torunn, die einen alten verfallenen Bauernhof ihrer Familie übernimmt und bei einem Bestattungsunternehmen einsteigt.Obwohl es schon mehrere Bände der Geschichte gibt, kann man gut in dieses Buch einsteigen. Es geht um Familiengeheimnisse und das Buch macht neugierig auf mehr Details. Themen wie Homosexualität und Tod spielen eine Rolle.Das Buch lässt sich flüssig lesen und in der Geschichte passiert auch etwas unerwartetes.Ich habe Lust bekommen, die ersten Bände der Familiensaga zu lesen und würde mir auch eine Fortsetzung nicht entgehen lassen.Vielleicht bekommt man ja dann Klarheit über die Wahl des Titels oder aber er ist einfach nur ungünstig gewählt.

Danke an Randomhouse für die Bereitstellung der Exemplare.

Mit besten Grüßen,

Nadine

Verbundenheit

Im Frühling hatte ich einen Post zum Thema Verbundenheit angefangen, den ich aus Zeitmangel nicht beendet hatte. Die Idee kam mir nach dem Besuch einer Freundin aus meiner Heimatstadt Hamburg.

Wir hatten uns ewig nicht gesehen. Ich kann gar nicht sagen, wie lange wie lange es wirklich her war, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben.Ich denke es müssen mindestens 16 Jahre oder sogar 20 Jahre her sein.

Verrückt ist wenn man sich fragt, ob man sich überhaupt noch erkennt und ob man sich noch irgendetwas zu sagen hat und man am Ende darüber lacht weil man dort anknüpfen kann, wo man vor 20 Jahren aufgehört hat.Und wenn wir mal ehrlich sind, es gibt ja im Laufe eines Lebens eine Menge Menschen,deren  Wege sich irgendwann trennen, weil man sich nichts mehr zu sagen hat und die gemeinsamen Zeiten einfach unwiderruflich vorbei sind.

Und dann gibt es diese anderen Begegnungen,bei denen man plötzlich wieder aufeinander trifft, sich sieht und gar nicht spürt das seit der letzten Begegnung 20 Jahre vergangen sind.Verbundenheit. Es spielt überhaupt keine Rolle, wie unterschiedlich die Lebensweisen sind,ob man einen Partner hat oder Kinder, welchen Beruf man hat oder was für Interessen. Es zählt das Vertrauen durch die gemeinsamen Erlebnisse als Kinder und das austauschen und reflektieren aktueller Situationen. Ich würde sagen ein großer Punkt ist die Ehrlichkeit dem anderen Gegenüber.

Um es auf den Punkt zu bringen da ist eine Verbundenheit, die trägt.

Sensibilitäten zum Kindergartenende

Während meine Kinder in Italien verweilten wollte ich viel machen. Für mich. Mal ins Kino gehen, an den See fahren. Ein Buch lesen.Leute treffen. Mich alleine ins Café setzen. Einfach da sein und Luft holen.

Am Ende lag ich vor allem auf dem Sofa. Eine ordentliche Erkältung hatte mich erwischt und ich spürte wie der ganze Alltagsdruck von mir abfiel und mein Körper erstmal runterfahren musste. Mir wurde klar,wie ich Tag für Tag funktioniere. Arbeiten, Kinder, Haushalt, Freizeitgestaltung, Weiterbildung, Garten und vieles mehr…

Der Super Gau an Terminen der letzten Wochen mit Festen und Klavier Konzert dieses und jenes….Viel gedanklichen  und emotionalen Raum hat auch der Abschied der jüngeren Tochter aus dem Kindergarten eingenommen. So kommt es mir manchmal vor, als wäre es erst gestern gewesen das die jüngste Tochter mit knapp 2 Jahren in die Krippe kam und dann sehe ich auf der anderen Seite was seitdem an Veränderungen, an traurigen und schönen Momenten da war, eine große Achterbahn der Gefühle und großen Veränderungen.Trennung,Verletzungen,Streit, Scheidung und Todesfälle wechseln sich mit Freude, Beziehung, Reisen und Verbundenheit ab..

Am Ende sehe ich mich ganz viel straucheln im Alltag und noch viel zu wenig Raum für Freude & Leichtigkeit nach diesen letzten, fordernden Jahren.

Während ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, bin ich mit einem Bein schon wieder gedanklich beim 9. Geburtstag der großen Tochter, der Einschulung der kleinen und meiner beruflichen Weiterentwicklung, die vor der Tür steht.

Zunächst steht aber eine Pause auf dem Programm. Für mich und meine kleine Familie.

12 von 12 im Juli (12 Ideen für die Schultüte/Zuckertüte)

Irgendwie hatte ich mich schon auf die 12 Bilder im Juli gefreut. Da ich aber krank geworden bin und vorwiegend mit meinem Ingwer-Zitronen Getränk im Bett und auf dem Sofa verbracht habe, gibt es heute keine Alltagsbilder.

Weil ich aber schon länger meine Ideen für die Schultüte loswerden möchte, bekommt ihr heute (also auch noch verspätet) meine 12 sinnvollen Tipps für die Schultüte….

  1. Ein Buch über den Schulanfang z.B wie diese Pixies.
  2. Einen kleinen Zauberblock, z.B.hier als 12 er Set.
  3. Eine Brot/Frühstücksdose. Mir gefallen die Edelstahldosen von Brotzeit sehr gut. Die Dose gibt es mit einem Gummiband in unterschiedlichen Farben und mit einem oder 2 Fächern.
  4. Eine Trinkflasche. Gute Erfahrungen habe ich mit den Flaschen von Nalgene oder Kanteen.
  5. Eine Armbanduhr ist auch eine schöne Geschenkidee. Wichtig finde ich das die Ziffern deutlich zu erkennen sind.
  6. Normalerweise fangen die Kinder erstmal mit einem dicken Bleistift an zu schreiben. Irgendwann kommt aber auch erst der erste Füller ins Spiel. Ich bin mit dem Lamy Schreiblernfüller aus Holz bin ich sehr zufrieden.
  7. Mal und Bastelmaterial: Wenn Bleistift, Spitzer, Radiergummi usw. in dieTüte kommen, achte ich gerne auf hochwertiges Material. Sicher kennt ihr das, der Bleistift aus dem Billigladen glitzert zwar, bricht aber schnell ab….
  8. Dann lieber ein wenig mehr Geld investieren, dafür halten die Sachen aber länger! Ich mag z.B die Jaxon Kreiden sehr gerne.
  9. Kleine Spielzeuge, z.B Holzkreisel, Knete Gummitwist und Murmeln sind eine Idee….
  10. Mein ganz besonderer Tipp ist ein persönlicher  Schulstempel aus diesem bezauberndem Shop.
  11. Einfach praktisch sind auch Namensettiketten für Material und Kleidung. Bei gutmarkiert.de habe ich ganz schöne Designs gefunden…
  12. Süßigkeiten: Ich bin eher für wenig Süßigkeiten. Meine Ideen wären Traubenzucker,Kaugummi oder Buchstabenkekse…

Eine sehr schöne Idee finde ich auch Rechenmäuse/Zählketten, allerdings gefallen mir die industriell hergestellten nicht besonders. Vielleicht schaffe ich es ja noch selber kreativ zu werden:)

Ein paar größere Dinge, die nicht in die Schultüte passen sind natürlich auch schöne Ideen als Geschenk von Gästen bei der Einschulung wie ein Freundebuch und Zubehör wie Brotdose und Trinkflasche..

Vielleicht konnte ich euch ja zu der einen oder anderen Idee inspirieren…

Mit besten Grüßen,

Nadine

Die meisten Tipps haben ein Link zu Amazon. Wenn ihr etwas über den Link kauf, kostet es euch nicht mehr, ich bekomme aber ein paar Cent, die ich in den Blog investiere…

-Werbung wegen Markennennung-

Bücher über ein positive Ausrichtungen im Leben (Rezensionen)

Ich habe in letzter Zeit zwei Bücher gelesen,die sich im weitesten Sinne mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigen:

Als erstes möchte ich euch das Buch ” Mood Boards” Wünsche visualisieren und verwirklichen von Marianne Salentin-Träger und Anja Jahn vorstellen. Ich habe vor ein paar Monate die Methode des Vision Boards kennengelernt und nutze diese sehr gerne. Bekannt ist sie auch als Vision Board, Kraftcollage oder eben Mood Board. Ich finde das Buch gibt einen ganz guten Überblick, worum es geht. Es wird erklärt was Moodboards genau sind und wie man mit Hilfe von Visualisierungen durch z.b Bilder, Farben & Schriften persönliche Prozesse in Gang setzen kann, die zur Konkretisierung und Umsetzung von Wünschen führen können. Das Buch gibt ganz praktische Tipps, wie man ein Mood  Board gestalten kann. Das Buch beinhaltet eine Vielzahl an Zitaten von Menschen,die Mood Boards bereits nutzen. Interessante Abschnitte sind farblich abgesetzt, so das man die relevanten Informationen schnell erfassen kann.Ich empfehle das Buch gerne allen, die sich mit der Visualisierung von Wünschen beschäftigen möchten.

Das zweite Buch ist “Its all good” von  Lars Amend. Das Buch ist nicht das erste Buch was ich zum Thema positives Mindset, Selbstfindung, Überwindung von Krisen usw lese. Mir gefällt, dass man das Buch wirklich gut und flüssig lesen kann.Ich mag die erfrischende und lustige Art der Coaching Übungen, die Lars beschreibt und er lässt viele eigene Erfahrungen einfließen. Er gibt viele Impulse und ich bekomme direkt Lust das Buch ein weiteres Mal zu lesen! Klare Leseempfehlung zum Thema Lebenshilfe/persönliche Weiterentwicklung!

Mit Kindern nach Prag

An Pfingsten war ich mit den Töchtern in Prag. Ich liebe Prag. Neben den prunkvollen Gebäuden finde ich die Menschen herrlich entspannt und unaufgeregt. Schon die Zugfahrt von Lepzig, vorbei am Elbsandsteingebirge war für die Töchter ein schönes Erlebnis.Wir hatten kein straffes Programm geplant,sondern haben uns nach Lust und Laune treiben lassen.

Am ersten Tag sind wir zum Fuße des Petřín spaziert und waren erst auf einem Spielplatz und haben uns dann in die lange Schlange zur Petřín Standseilbahn eingereiht. Hier ist das normale Straßenbahnticket gültig. Man rumpelt den Berg hinauf und hat einen super Blick über die Moldau und die Innenstadt.Wir sind auf dem Berg herumspaziert,haben am nächsten Spielplatz gehalten,sind am Aussichtsturm vorbei gelaufen und haben auf dem Weg hinab Eichhörnchen beobachtet und den tollen Ausblick genossen.

Ich habe gelesen das es auch ein paar tolle Museen und andere “Indoor” Sachen Für Kinder gibt, allerdings haben wir das schöne Wetter ausgenutzt und waren nur draußen unterwegs.Wir haben uns durch de Altstadt treiben lassen und sind einmal über die Karlsbrücke gelaufen. Eigentlich meide ich die touristischen Hotspots eher, aber meine Töchter wollten die Brücke gerne sehen…

Wir haben uns an die Moldau gesetzt und das Treiben auf dem Fluss beobachtet…

Ein paar Worte möchte ich auch über die Prager Spielplätze verlieren. Ich habe noch nie erlebt, das Spielplätze so gut gepflegt und ausgestattet sind, wie im Prag.Viele der Plätze sind eingezäunt und bewacht. Es gibt keinen Schmutz wie Zigarettenstummel, Flaschen und ähnliches und häufig ist auch eine Toilette in der Nähe.Es gibt sogar Schilder, auf denen die Spielgeräte abgebildet sind und es steht dabei für welche Alterstufe der Bereich geeignet ist. Besonders erwähnen möchte ich die Kinderinsel ” Dětský ostrov”.
Die Kinderinsel ist zwischen der Jirásek-Brücke (Jiráskův most) und der Brücke der Legionen (Most Legií) gelegen und hat verschiedene Bereiche für Kinder von 2- 15 Jahren. Es gibt sogar Sportplätze…Ein toller, zentraler Ort um mit Kindern direkt an der Moldau eine Pause einzulegen.

Zu guter Letzt möchte ich euch den Prager Zoo empfehlen. Ich bin eigentlich gar nicht so der Zoo-Gänger.Neugierig waren wir dann aber doch und ich war positiv überrascht. Der Zoo ist sehr weitläufig und die Gehege sind groß.Im Vergleich ist der Preis dazu um einiges günstiger als bei uns…Toll finde ich auch, das an den Verkaufsbuden viele gesunde Snacks wie Sandwichs und Salate angeboten werden..

Eine kleine Besonderheit im Zoo ist die Seilbahn, mit der man auf Berg im Zoo fahren kann.Während die große Tochter lieber unten gewartet hat,wollte die kleine unbedingt mit mir Seilbahn fahren. Sie kommentierte das ganze mit den Worten: ” Oh Mama, mir ist auch etwas komisch im Bauch, aber es ist sooo cool”!

Der Ausblick hat sich gelohnt und wir kommen sicher mal wieder nach Prag und entdecken weitere schöne Orte…

Mit besten Grüßen,

Nadine