Wochenende in Bildern 16/17März 2019

Wir 3 waren richtig reif fürs Wochenende und waren froh keine festen Termine zu haben..

Ich merke immer das die Mädchen es so genießen einfach mal ohne Zeitbegrenzung zu spielen und nicht immer unterbrechen zu müssen.Ich hatte auch große Lust einfach mal auf dem Sofa zu hängen, zu lesen, zu nähen, mit Aquarell zu malen, Mails zu beantworten etc…Uns wenn wir mal ehrlich sind, genug zu tun gibt es ja immer. In der Woche schaffe ich nicht den ganzen Haushalt also gibt es auch am Wochenende immer genug Wäsche, Einkauf oder Aufräumen zu tun..Außerdem Termine abstimmen Pläne machen etc..

Freitag Nachmittag haben die Mädchen mit Playmobil spielen verbracht. Am Abend gab es ein einfaches, aber sehr beliebtes Essen. Spinat mit Salzkartoffeln und Spiegelei. Mögen hier alle sehr gern. Am Abend haben wir das “Leiterspiel” und “Uno” gespielt.Da unser Tag auch am Wochenende meistens zwischen 6.00-7.00 Uhr beginnt gehe auch ich meistens nicht so spät ins Bett…In letzter Zeit höre ich gerne Podcasts, aktuell diesen hier.Die neuste Folge geht über ” Ungerechtigkeit”.

Am Freitag hat die jüngere Tochter sich ans Klavier gesetzt und vor sich hin geklimpert..

Und wir haben ein paar gesunde Energiebällchen gemacht…

Der Samstag begann sehr früh..Die Mädchen spielten, wir sind im regen Fahrrad gefahren und waren Einkaufen. Am Nachmittag war eine Freundin der großen Tochter da, das spielen zu dritt hat erstaunlich gut geklappt! Abends habe ich ein Teller Sushi vorbereitet, den wir als Fußboden Picknick gegessen haben..

 

Danach haben wir weiter gespielt. Diesmal war “Kniffel” ein großer Wunsch.Das besondere (und zeitintensive) dabei war, dass die jüngere Tochter uns (fast) alle Ergebnisse mit dem Rechenschieber ausgerechnet hat 🙂

Am Samstag Abend wollte ich eigentlich noch ein paar Sachen machen, allerdings habe ich gemerkt das ich nicht bei einer Sache bleiben konnte, es mir nicht so gut ging. Ich habe in den letzten Monaten gelernt das es keinen Sinn macht bei meinen Plänen und Ideen zu bleiben, sondern abzuweichen und meinen Gefühlen Raum zu geben.Ich habe ein heißes Bad genommen,en Glas Wein getrunken, meinen Gefühlen nachgehangen und bin relativ früh schlafen gegangen.

Der Sonntag begann um 6.40 Uhr… ich würde sehr gerne mal länger schlafen aber meine, sowie die innere Uhr meiner Kinder ist auf Arbeit und Schule eingestellt:) Die Mädchen spielen, ich mache etwas Haushalt und wir setzten ein paar kreative Ideen um.

Bei Erziehern oft gehasst sind die Portfolios. Meine Kinder holen sehr häufig ihre Ordner aus dem Regal und schauen sich Fotos aus der Vergangenheit an.Ich sehe Materialien zum Erinnern als sehr wertvoll an..

Wir machen eine paar Blumentöpfe aus Zeitungspapier.Ich finde unsere Blumentopfpresse so toll!

Das zweite kreative Projekt für heute: Wir versuchen einen Laterne mit getrockneten Blumen herzustellen und bekleben einen Luftballon mit Hilfe von Kleister mit weißem Krepppapier, ich hoffe es funktioniert wie gedacht…

Am Nachmittag sind wir im Garten..

Das Wetter ist trübselig und genauso fühle ich mich auf einmal. Ich sehe was alles gemacht werden müsste und komme ins zweifeln..Ich liebe die Gartenarbeit, das säen und pflanzen und der Wandel der Natur, dennoch ist ein Garten auch viel Arbeit wenn man ihn pflegen und schön gestalten möchte. Immer wieder Abwegen, kann und will ich das ? Ist mein Alltag nicht ohne hin schon fordernd genug? Ein ständiges Überdenken, ob es noch Leidenschaft oder nur ein Punkt mehr auf der Liste der Verantwortlichkeiten ist…Heute mache ich nicht viel…

Auf dem Rückweg sammeln wir noch Bärlauch und machen heute noch Bärlauchsalz und Bärlauchbutter.

Ansonsten Vorbereitungen für die Woche, Kinder baden & Abendbrot.

Mit besten Grüßen,

Nadine

Was ist eigentlich bei meinen Töchtern los…?

Eine gefühlte Ewigkeiten habe ich hier kein Wort mehr über meine Kinder verloren..Manche Entwicklungen scheinen nur so an mir vorbei zu rasen und heute möchte ich mal wieder ein paar Sachen zum Erinnern festhalten..

Meine große Tochter ist 8,5 Jahre, die jüngere 6 Jahre alt. Wenn ich die beiden miteinander beobachte komme ich manchmal aus dem Staunen nicht mehr heraus. 2,5 Jahre trennen die beiden und gefühlt werden die beiden immer mehr zu Spielpartnern, besten Freunden und Vertrauten und natürlich reiben sich auch oft aneinander. Der Streit kann noch so groß sein, am Ende stehen sie füreinander ein und sind durch ein unsichtbares Band miteinander verbunden.

Die große Mausezahntochter ist 8,5 Jahre alt, geht in die 2. Klasse und fühlt sich im Kreise ihrer Freundinnen sehr wohl. Seit einigen Monaten liest sie flüssig und verschlingt ein Buch nach dem anderen.Ella, die Schule der magischen Tiere oder Lotta– sie kennt fast alle Bücher der Serien und braucht meistens nicht länger als 1 Tag um ein Buch durchzulesen.Wie sehr erinnert mich das an meine eigene Kindheit als ich mich häufig in eine ruhige Ecke gekuschelt habe um Bücher zu “inhalieren”. Seit letztem Sommer nimmt sie Klavierunterricht und ich staune,wie schnell sie schon Noten gelernt hat und die schönsten Lieder spielen kann. Schwimmen bringt ihr sehr viel Spaß und auch das Nähen an der Nähmaschine.

Die kleine Mausezahntochter ist 6 Jahre alt und sie ist gerade in der absoluten Wackelzahnphase. Eine riesige Zahnlücke ziert das Gesicht und während ich sie mir vor einem Jahr noch nicht als Schulkind vorstellen konnte, explodierte die Neugier und der experimentelle Tatendrang seit letztem Sommer nur so..Sie inhaliert alle Vorschulaktivitäten, bringt sich selber Schreiben von Buchstaben und das Rechnen bei. Nachdem Plus und Minus Rechnen im 20er Bereich flutscht, hat sie das 1x 1 für sich entdeckt. Beim Rugby ist sie gern dabei, motorisch schnell und flink und tauscht mit ihrer Kindergartenfreundin täglich  (fast) alle Kleidungsstücke. Sie ist stundenlang in das Spiel mit ihren Freundinnen vertieft und sucht gerne noch viel Nähe zum kuscheln. Die Geschichten von Petronella Apfelmus und Kasimir gefallen ihr gerade sehr…Sehr gerne hilft sie  auch beim Kochen und bei Gartenarbeiten mit.

Mit besten Grüßen,

Nadine

“Willkommen im Reich der Fülle” von Robert Betz (Rezension)

Heute möchte ich euch wieder ein Buch vorstellen, das ich vor kurzem gelesen habe:

Alle die sich mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigen, haben sicher schon von Robert Betz gehört.Er gehört ebenso wie die zurzeit bekannte Laura Malina Seiler zu den Personen, die das Arbeiten an sich selber bekannt gemacht haben. Auf seiner Internetseite findet man Online Seminare,Termine zu Livevorträgen und viele weiteren Informationen.

Folgende Informationen über das Buch hat der Verlag zur Verfügung gestellt:

Titel” Willkommen im Reich der Fülle

Wie du Erfolg, Wohlstand und Lebensglück erschaffst
Erscheinungstermin: 14. April 2015
224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

Eigentlich ist alles, was wir für ein glückliches Dasein brauchen, bereits in uns angelegt. Trotzdem scheint immer irgendetwas zu fehlen – sei es in Beruf, Partnerschaft, Gesundheit, Finanzen oder anderen zentralen Bereichen des Lebens.
Robert Betz zeigt, wie wir solche Mangelzustände verwandeln – und Erfolg, Fülle und Erfüllung erschaffen und genießen können. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die Ebene der Gedanken, sondern bezieht vor allem die emotionale und spirituelle Seite mit ein: das Wissen unseres Herzens. Wer lernt, auf sein Herz zu hören und ihm treu zu sein, wird erstaunt und dankbar großartige Veränderungen in sich und seinem Leben erfahren.

Meine Meinung:

Das Buch ist gut verständlich und lässt sich flüssig lesen. Gerade für Einsteiger in die Thematik der Selbstfindung und Manifestierung von positiven Gedanken ist es eine schöne Lektüre. Es gibt viele praktische Tipps, wie man vom Mangeldenken weg und hin zu positiven Gedanken kommt.Es wird erklärt wie man negative Gefühle wie Angst, Scham und Wut annehmen und somit in positive Gedanken transformieren kann.Empfohlen werden dazu Meditationen mit deren Hilfe man Blockaden und negative Glaubenssätze auflösen kann.Am Ende von jedem Kapitel sind die wichtigsten Inhalte nochmal als Stichworte zusammengefasst.Sehr interessant finde ich auch eine ganz praktische Übung, die gerne selber ausprobieren möchte:Über 28 Tage beschäftigt man sich mit dem Manifestieren seiner Wünsche.Ich bin sehr gespannt, welchen Effekt diese Übung haben wird.

Mit besten Grüßen,

Nadine

Der Frühling zeigt sich langsam und den Gärtnern juckt es in den Fingern…

Sicherlich juckt es den einen oder anderen Gärtnern unter euch loszulegen mit jäten,säen und so weiter..In Leipzig ist nun überall der Bärlauch zu sehen,ich bekomme da sofort Lust auf Bärlauchbutter, Bärlauchpesto und zum Beispiel Bärlauchsalz.

Letztes Jahr hatte ich mir selber diesen tollen Saatgut-Kalender gegönnt,der ganz viele Bio Pflanzensamen in wunderschönen Adventskalendertüten bereit hielt.

Dann habe ich noch eine tolle Blogempfehlung für euch.Neuerdings lese ich mir sehr gerne die informativen Artikel übers Gärtnern bei Wurzelwerk durch und hole mir da viele Inspirationen.

Zu guter Letzt noch ein paar Ideen, was man zum einpflanzen für Samengut benutzen kann. Ich habe bisher in leeren Tetrapack Behältern, Klorollen, Eierkartons und normalen Blumentöpfen ausgesät und die Behälter mit bunten Holzstäbchen beschriftet. Toll sind auch diese Blumentopfpressen, mit denen man Töpfe aus Zeitungspapier formen kann.

Fröhliches Gärtnern,

Nadine

 

5 Grundsteine für die Familie von Jesper Juul (Rezension)

Ich durfte wieder ein paar Bücher lesen… Eins davon war ” 5 Grundsteine für die Familie” von Jesper Juul.

Wer kennt ihn nicht den Papst unter den Pädagogen? Jesper Juul hat schon viele Bücher  veröffentlicht, hier habe ich das ” 5 Grundsteine für die Familie ” gelesen. Das Buch ist in 5 Kapitel unterteilt:

1. Kooperation und Integrität,

2. Selbstvertrauen und Selbstgefühl,

3. Persönliche Verantwortung,

4. Die Kunst, Nein zu sagen,

5. Eltern als Leuchttürme.

Ich kann dieses Buch absolut empfehlen! Jesper Juul ist bekannt für seine Erziehungstips auf Augenhöhe. Er beschreibt dass Kinder von Natur aus kooperieren wollen, wenn man mit ihnen in die Beziehung geht. Er erklärt sehr verständlich den Unterschied zwischen Selbstvertrauen und Selbstgefühl, was ich sehr interessant finde. Juul zeigt das oft schon kleine Kinder in vielen Bereichen Verantwortung übernehmen und wissen was ihre Grundbedürfnisse sind. All zu oft sind es die Erwachsenen, die meinen es besser zu wissen und das Kind nach den eigenen Vorstellungen zu formen. Sehr einleuchtet wird auch aufgezeigt warum ein klares und ehrliches “nein” so wichtig ist, denn am Ende funktionieren Beziehungen langfristig, wenn man authentisch und im Einklang mit der eigenen Seele agiert.Im Kapitel Eltern als Leuchttürme geht es darum, dass man keine kontrollierende Helikopter Position einnehmen soll, aber Botschaften aussenden können, an denen Kinder sich orientieren und Halt finden.

Ein tolles Buch,das die wichtigsten Sachen schnell auf den Punkt bringt und durch ” Fallbeispiele” lebensnah bereichert wurde.

Mit besten Grüßen

Nadine

Der Tod ist ein Arschloch

Jeder Mensch weiß eigentlich, das  wir mit unserer Geburt auch auf den Tod zusteuern. Der Tod ist unumgänglich und viele wollen sich nicht mit ihm beschäftigen.In meiner Familie gab es im Januar einen Todesfall-der Januar ist für mich ohnehin schon ein gemeiner kalter und dunkler Monat, der schwer auf das Gemüt wirkt. Der Februar ist an mir vorbei gerast und nun habe ich es endlich geschafft, mir ein paar Gedanken zum Thema Tod zu verschriftlichen..

Der Tod und die Kinder. Oft fällt es uns selber unglaublich schwer den Tod als Teil des Lebens zu sehen, darüber nachzudenken und zu sprechen.Wie sag ich es den Kindern wenn jemand stirbt? In einem ruhigen Moment habe ich es einfach erzählt.Meine Kinder ( 6 & 8 Jahre alt) haben sofort Fragen gestellt, die man einfach beantworten sollte. Die Frage, ob man mit Beerdigung nehmen soll, finde ich schnell beantwortet. Fragt sie doch…! Normalerweise haben Kinder eine klare Vorstellung darüber, ob sie mitwollen oder nicht.Meine Kinder wollten gerne mit, also waren sie dabei.

Was ist wenn Kinder Fragen haben, die ich nicht beantworten kann/ mag? Man sollte mit Kindern einfach philosophieren..z.B fragen was glaubst du denn usw..

Ein paar Bücher die ich zum Thema Tod gerne empfehlen möchte:

Und hier noch ein kleines Ritual, was Kindern bei der Trauer helfen kann. Man kann z.B eine kleine “Schatzkiste” herrichten, in der man ein Foto und andere kleine Dinge als Erinnerung an den verstorbenen Menschen aufbewahren und immer wieder anschauen kann.

Mit besten Grüßen,

Nadine