Sensibilitäten zum Kindergartenende

Während meine Kinder in Italien verweilten wollte ich viel machen. Für mich. Mal ins Kino gehen, an den See fahren. Ein Buch lesen.Leute treffen. Mich alleine ins Café setzen. Einfach da sein und Luft holen.

Am Ende lag ich vor allem auf dem Sofa. Eine ordentliche Erkältung hatte mich erwischt und ich spürte wie der ganze Alltagsdruck von mir abfiel und mein Körper erstmal runterfahren musste. Mir wurde klar,wie ich Tag für Tag funktioniere. Arbeiten, Kinder, Haushalt, Freizeitgestaltung, Weiterbildung, Garten und vieles mehr…

Der Super Gau an Terminen der letzten Wochen mit Festen und Klavier Konzert dieses und jenes….Viel gedanklichen  und emotionalen Raum hat auch der Abschied der jüngeren Tochter aus dem Kindergarten eingenommen. So kommt es mir manchmal vor, als wäre es erst gestern gewesen das die jüngste Tochter mit knapp 2 Jahren in die Krippe kam und dann sehe ich auf der anderen Seite was seitdem an Veränderungen, an traurigen und schönen Momenten da war, eine große Achterbahn der Gefühle und großen Veränderungen.Trennung,Verletzungen,Streit, Scheidung und Todesfälle wechseln sich mit Freude, Beziehung, Reisen und Verbundenheit ab..

Am Ende sehe ich mich ganz viel straucheln im Alltag und noch viel zu wenig Raum für Freude & Leichtigkeit nach diesen letzten, fordernden Jahren.

Während ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, bin ich mit einem Bein schon wieder gedanklich beim 9. Geburtstag der großen Tochter, der Einschulung der kleinen und meiner beruflichen Weiterentwicklung, die vor der Tür steht.

Zunächst steht aber eine Pause auf dem Programm. Für mich und meine kleine Familie.

12 von 12 im Juli (12 Ideen für die Schultüte/Zuckertüte)

Irgendwie hatte ich mich schon auf die 12 Bilder im Juli gefreut. Da ich aber krank geworden bin und vorwiegend mit meinem Ingwer-Zitronen Getränk im Bett und auf dem Sofa verbracht habe, gibt es heute keine Alltagsbilder.

Weil ich aber schon länger meine Ideen für die Schultüte loswerden möchte, bekommt ihr heute (also auch noch verspätet) meine 12 sinnvollen Tipps für die Schultüte….

  1. Ein Buch über den Schulanfang z.B wie diese Pixies.
  2. Einen kleinen Zauberblock, z.B.hier als 12 er Set.
  3. Eine Brot/Frühstücksdose. Mir gefallen die Edelstahldosen von Brotzeit sehr gut. Die Dose gibt es mit einem Gummiband in unterschiedlichen Farben und mit einem oder 2 Fächern.
  4. Eine Trinkflasche. Gute Erfahrungen habe ich mit den Flaschen von Nalgene oder Kanteen.
  5. Eine Armbanduhr ist auch eine schöne Geschenkidee. Wichtig finde ich das die Ziffern deutlich zu erkennen sind.
  6. Normalerweise fangen die Kinder erstmal mit einem dicken Bleistift an zu schreiben. Irgendwann kommt aber auch erst der erste Füller ins Spiel. Ich bin mit dem Lamy Schreiblernfüller aus Holz bin ich sehr zufrieden.
  7. Mal und Bastelmaterial: Wenn Bleistift, Spitzer, Radiergummi usw. in dieTüte kommen, achte ich gerne auf hochwertiges Material. Sicher kennt ihr das, der Bleistift aus dem Billigladen glitzert zwar, bricht aber schnell ab….
  8. Dann lieber ein wenig mehr Geld investieren, dafür halten die Sachen aber länger! Ich mag z.B die Jaxon Kreiden sehr gerne.
  9. Kleine Spielzeuge, z.B Holzkreisel, Knete Gummitwist und Murmeln sind eine Idee….
  10. Mein ganz besonderer Tipp ist ein persönlicher  Schulstempel aus diesem bezauberndem Shop.
  11. Einfach praktisch sind auch Namensettiketten für Material und Kleidung. Bei gutmarkiert.de habe ich ganz schöne Designs gefunden…
  12. Süßigkeiten: Ich bin eher für wenig Süßigkeiten. Meine Ideen wären Traubenzucker,Kaugummi oder Buchstabenkekse…

Eine sehr schöne Idee finde ich auch Rechenmäuse/Zählketten, allerdings gefallen mir die industriell hergestellten nicht besonders. Vielleicht schaffe ich es ja noch selber kreativ zu werden:)

Ein paar größere Dinge, die nicht in die Schultüte passen sind natürlich auch schöne Ideen als Geschenk von Gästen bei der Einschulung wie ein Freundebuch und Zubehör wie Brotdose und Trinkflasche..

Vielleicht konnte ich euch ja zu der einen oder anderen Idee inspirieren…

Mit besten Grüßen,

Nadine

Die meisten Tipps haben ein Link zu Amazon. Wenn ihr etwas über den Link kauf, kostet es euch nicht mehr, ich bekomme aber ein paar Cent, die ich in den Blog investiere…

-Werbung wegen Markennennung-

Bücher über ein positive Ausrichtungen im Leben (Rezensionen)

Ich habe in letzter Zeit zwei Bücher gelesen,die sich im weitesten Sinne mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigen:

Als erstes möchte ich euch das Buch ” Mood Boards” Wünsche visualisieren und verwirklichen von Marianne Salentin-Träger und Anja Jahn vorstellen. Ich habe vor ein paar Monate die Methode des Vision Boards kennengelernt und nutze diese sehr gerne. Bekannt ist sie auch als Vision Board, Kraftcollage oder eben Mood Board. Ich finde das Buch gibt einen ganz guten Überblick, worum es geht. Es wird erklärt was Moodboards genau sind und wie man mit Hilfe von Visualisierungen durch z.b Bilder, Farben & Schriften persönliche Prozesse in Gang setzen kann, die zur Konkretisierung und Umsetzung von Wünschen führen können. Das Buch gibt ganz praktische Tipps, wie man ein Mood  Board gestalten kann. Das Buch beinhaltet eine Vielzahl an Zitaten von Menschen,die Mood Boards bereits nutzen. Interessante Abschnitte sind farblich abgesetzt, so das man die relevanten Informationen schnell erfassen kann.Ich empfehle das Buch gerne allen, die sich mit der Visualisierung von Wünschen beschäftigen möchten.

Das zweite Buch ist “Its all good” von  Lars Amend. Das Buch ist nicht das erste Buch was ich zum Thema positives Mindset, Selbstfindung, Überwindung von Krisen usw lese. Mir gefällt, dass man das Buch wirklich gut und flüssig lesen kann.Ich mag die erfrischende und lustige Art der Coaching Übungen, die Lars beschreibt und er lässt viele eigene Erfahrungen einfließen. Er gibt viele Impulse und ich bekomme direkt Lust das Buch ein weiteres Mal zu lesen! Klare Leseempfehlung zum Thema Lebenshilfe/persönliche Weiterentwicklung!

Mit Kindern nach Prag

An Pfingsten war ich mit den Töchtern in Prag. Ich liebe Prag. Neben den prunkvollen Gebäuden finde ich die Menschen herrlich entspannt und unaufgeregt. Schon die Zugfahrt von Lepzig, vorbei am Elbsandsteingebirge war für die Töchter ein schönes Erlebnis.Wir hatten kein straffes Programm geplant,sondern haben uns nach Lust und Laune treiben lassen.

Am ersten Tag sind wir zum Fuße des Petřín spaziert und waren erst auf einem Spielplatz und haben uns dann in die lange Schlange zur Petřín Standseilbahn eingereiht. Hier ist das normale Straßenbahnticket gültig. Man rumpelt den Berg hinauf und hat einen super Blick über die Moldau und die Innenstadt.Wir sind auf dem Berg herumspaziert,haben am nächsten Spielplatz gehalten,sind am Aussichtsturm vorbei gelaufen und haben auf dem Weg hinab Eichhörnchen beobachtet und den tollen Ausblick genossen.

Ich habe gelesen das es auch ein paar tolle Museen und andere “Indoor” Sachen Für Kinder gibt, allerdings haben wir das schöne Wetter ausgenutzt und waren nur draußen unterwegs.Wir haben uns durch de Altstadt treiben lassen und sind einmal über die Karlsbrücke gelaufen. Eigentlich meide ich die touristischen Hotspots eher, aber meine Töchter wollten die Brücke gerne sehen…

Wir haben uns an die Moldau gesetzt und das Treiben auf dem Fluss beobachtet…

Ein paar Worte möchte ich auch über die Prager Spielplätze verlieren. Ich habe noch nie erlebt, das Spielplätze so gut gepflegt und ausgestattet sind, wie im Prag.Viele der Plätze sind eingezäunt und bewacht. Es gibt keinen Schmutz wie Zigarettenstummel, Flaschen und ähnliches und häufig ist auch eine Toilette in der Nähe.Es gibt sogar Schilder, auf denen die Spielgeräte abgebildet sind und es steht dabei für welche Alterstufe der Bereich geeignet ist. Besonders erwähnen möchte ich die Kinderinsel ” Dětský ostrov”.
Die Kinderinsel ist zwischen der Jirásek-Brücke (Jiráskův most) und der Brücke der Legionen (Most Legií) gelegen und hat verschiedene Bereiche für Kinder von 2- 15 Jahren. Es gibt sogar Sportplätze…Ein toller, zentraler Ort um mit Kindern direkt an der Moldau eine Pause einzulegen.

Zu guter Letzt möchte ich euch den Prager Zoo empfehlen. Ich bin eigentlich gar nicht so der Zoo-Gänger.Neugierig waren wir dann aber doch und ich war positiv überrascht. Der Zoo ist sehr weitläufig und die Gehege sind groß.Im Vergleich ist der Preis dazu um einiges günstiger als bei uns…Toll finde ich auch, das an den Verkaufsbuden viele gesunde Snacks wie Sandwichs und Salate angeboten werden..

Eine kleine Besonderheit im Zoo ist die Seilbahn, mit der man auf Berg im Zoo fahren kann.Während die große Tochter lieber unten gewartet hat,wollte die kleine unbedingt mit mir Seilbahn fahren. Sie kommentierte das ganze mit den Worten: ” Oh Mama, mir ist auch etwas komisch im Bauch, aber es ist sooo cool”!

Der Ausblick hat sich gelohnt und wir kommen sicher mal wieder nach Prag und entdecken weitere schöne Orte…

Mit besten Grüßen,

Nadine