Goodbye 2020!

Goodbye du komisches,denkwürdiges Jahr! Überall liest und sieht man Jahresrückblicke…. Was die meisten gemein haben ist das Corona auf allen Ebenen erschüttert hat…Zeitweise haben wir die eigene  Familie lange nicht gesehen,was traurig war. Dennoch, wir sind gesund geblieben und mein Mitgefühl ist bei allen die persönlich betroffen sind.In meinem Beruf habe ich schon seit langem gelernt flexibel sein zu müssen,ich behaupte das diese die größte Aufgabe in diesem Jahr war.Nichts planen zu können oder Pläne wieder umwerfen zu müssen.Kaum pädagogisch gut arbeiten zu können, sondern “hygienekonform”. Das zerrte und kostete viel Energie. Auch wenn Corona viel Leid ausgelöst hat hoffe ich persönlich das es in verschiedenen Bereichen zu einem Umdenken führt.Berufsleben,Umwelt, Schulsysteme und persönliche Beziehungen wurden auf die Probe gestellt, was immer unmöglich schien, war auf einmal Realität. Wer hätte gedacht das z.B die Schulpflicht mal ausgesetzt wird?

Was hat das Jahr eigentlich persönlich bei mir und meiner Familie ausgemacht? Wenn ich darüber nachdenke, ganz schön viel:

Wohlwollende,positive Beziehungen von denen die einem Schaden und toxisch sind, gut unterscheiden zu können. Das ist ein Sache die unweigerlich mit viel Trauerarbeit zu tun hat und auch noch bis 2021 mit viel Loslassen zu tun hat.Zum Glück sind auch Menschen in mein Leben getreten, die das Gegenteil bedeuten.

Dankbarkeit.Für meine Kinder. Meine Töchter die größer und selbstständiger werden und das da eine ganz sichere Basis ist.Das mit den Wurzeln und Flügeln funktioniert einfach. Nicht ohne Nervosität verfolge ich Entwicklungsschritte und kann trotzdem loslassen.Wenn ich darüber nachdenke, wie die beiden sich alleine durch den Straßenverkehr bewegen,bekomme ich sofort eine Gänsehaut.Große Dankbarkeit auch für meine Familie- meine Mutter und Ehemann, mein Bruder und meine Schwester mit Partner ,die nicht vor Ort sind und regelmäßig anreisen um mir zu helfen, damit ich mich therapeutisch weiterbilden kann…

Beruflich hat mir das Jahr nur positives gebracht.So deprimierend es begann, so freudig sehe ich nun auf die letzten Monate zurück. Wohlwollende Menschen auch in meinem berufliche Umfeld, neue Aufgaben die mich fordern,aber auch persönlich weiter bringen…Nebenher die therapeutische Ausbildung die zeitintensiv aber so existentiell ist…

Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr!

Neurowissenschaft & Science Fiction (Rezensionen)

Ich habe hier noch 2 Bücher und ein Hörbuch liegen, welche ich gerne kurz vorstellen möchte.

Rettet das Spiel” ist ein sehr wissenschaftliches Buch.Wie der Titel schon aussagt geht es hier um das Spielen, bzw. um die Vorgänge im Gehirn, die entstehen wenn man etwas mit großer Leidenschaft macht.Der Leser wird mitgenommen durch Zeit und Kultur.In diesem Buch vereinigen sich die neurowissenschaftlichen Kenntnisse von Garald Hüther mit philosophischen Sichtweisen von Christoph Quarch.Zum Teil fand ich es für Laien etwas zu engmaschig mit Fremdwörtern gespickt,aber am Ende wird klar, das Spielen ohne Absicht Freiräume eröffnet und Raum zur Weiterentwicklung bietet.

Das nächste Buch ist “Es war einmal ein blauer Planet ” Zunächst das positive: Die Aufmachung dieses Romans hat mich sehr angesprochen.Dieses tiefblaue Cover mit der hübschen Illustration gefällt mir sehr gut.Leider hat mich der Inhalt nicht so umgehauen. Der Protagonist Robin- ein Neutron, wird vom Mars auf die Erde geschickt, um den verlassenen Planeten zu erkunden.Zuvor haben dies schon Spezialeinheiten versucht, die von ihrer Mission nicht zurück gekehrt sind.Ich habe in dem Buch sehr viele alberne Science Fiction Anteile gelesen, die ich so wirr und konstruiert wahrgenommen habe,dass meiner Meinung nach die großen philosophischen Fragen hinter der Geschichte nicht gut rauskommen.Es ist für mich auch nicht klar erkennbar an wen sich dieser Roman wendet. Manchmal liest es sich wie ein Jugendbuch, dann gibt es kleine Hinweise auf große philosophische Gedanken und ach ja, eine Liebesgeschichte zwischen  Computerprogrammen und Kommandeuren ist es auch irgendwie.Durch die bekannten Hector Bücher des Autoren hatte ich mir mehr vom dem Buch versprochen.

Mit besten Grüßen,

Nadine

 

Lockdown- schon wieder!

Ganz ungläubig schauten meine Kinder mich an als ich ihnen sagte das kommenden Montag die Schulen und andere Einrichtungen wieder schließen…Es war eine Mischung aus “oh nein” und auch schönen Erinnerungen an den Lockdown im Frühling. Der Unterschied: Im Frühling war es hell und warm, wir haben sehr viel Zeit draußen verbracht…Nun ist es früh dunkel und es fällt mir gerade schwer die Energien oben zu halten…Meistens mache ich das beste aus Situationen, im Moment finde ich es aber auch schwierig das so wenig geplant werden kann oder geplante Sachen über Bord geworfen werden müssen.. Ich kann auch nur schwer ertragen wenn es bei immer volleren Krankenhäusern immer noch Leute gibt, die meinen Corona sei nicht so schlimm….

  • Wir machen es uns zuhause gemütlich…Wir zünden Kerzen an, lesen und schauen auch mal einen Film. Aktuell haben wir gerade den ganz wunderbaren Familienfilm “Magic Silver” gesehen…
  • Wir versuchen auch bei trübem Wetter rauszugehen. An der frischen Luft zu sein tut einfach so gut- auch wenn man keine Lust hatte
  • Obst und Gemüse habe ich ein wenig vernachlässigt. Ich merke immer ganz schnell an einer bestimmen Trägheit wenn es wieder Zeit wird mehr auf gesunde Ernährung zu achten.Zutaten für frische Obst- und Gemüsesäfte stehen gerade ganz oben auf der Einkaufsliste…

Mit besten Grüßen,

Nadine