Meine Urlaubslektüre: “Gehen, um zu bleiben” & “Der Liebhaber” (Rezensionen)

Ich wollte eigentlich nach meinem Urlaub noch ein paar schöne Erlebnisse und Gedanken der letzten Sommerwochen festhalten, aber natürlich hat mich die Realität nebst Einschulung der jüngsten des Hauses knallhart in die Realität katapultiert.Nun ja, bevor alles im Sande verläuft stelle ich euch noch 2 Bücher meiner Urlaubslektüre vor…

Ich habe übrigens beide Bücher in wenigen Tagen gelesen. Zunächst stelle ich euch “Gehen, um zu bleiben” von Anika Landsteiner vor. Anika nimmt uns auf ihre Reise durch ganz unterschiedliche Länder mit. Mal reist sie mit ihrem Freund, mal allein. Meiner Meinung nach ist das besondere an diesem Buch die humorvolle Art und Weise, wie sie uns an ihren Gefühlen teilhaben lässt. Sie nimmt uns mit nach Paris (ein launischer, arroganter Lover), läuft den Jakobsweg, hat es mit einer verrückten Vermieterin in Medellin zu tun und erzählt von vielen anderen Erlebnissen.Über die Länder an sich erfährt man nicht besonders viel, es geht einfach um ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit klugen Sätzen gespickt.Eine wundervolle Reiselektüre, die Lust auf´s Reisen macht. Ein tolles Buch, das ich nicht aus der Hand legen wollte.

Bei dem zweitem Buch ” Der Liebhaber” von Anne B.Ragde hat mich ein wenig der Titel irritiert. Ich habe hinter dem Titel einen Liebesroman vermutet, es ist aber eher ein Teil einer Familiengeschichte. Es geht um Torunn, die einen alten verfallenen Bauernhof ihrer Familie übernimmt und bei einem Bestattungsunternehmen einsteigt.Obwohl es schon mehrere Bände der Geschichte gibt, kann man gut in dieses Buch einsteigen. Es geht um Familiengeheimnisse und das Buch macht neugierig auf mehr Details. Themen wie Homosexualität und Tod spielen eine Rolle.Das Buch lässt sich flüssig lesen und in der Geschichte passiert auch etwas unerwartetes.Ich habe Lust bekommen, die ersten Bände der Familiensaga zu lesen und würde mir auch eine Fortsetzung nicht entgehen lassen.Vielleicht bekommt man ja dann Klarheit über die Wahl des Titels oder aber er ist einfach nur ungünstig gewählt.

Danke an Randomhouse für die Bereitstellung der Exemplare.

Mit besten Grüßen,

Nadine

Verbundenheit

Im Frühling hatte ich einen Post zum Thema Verbundenheit angefangen, den ich aus Zeitmangel nicht beendet hatte. Die Idee kam mir nach dem Besuch einer Freundin aus meiner Heimatstadt Hamburg.

Wir hatten uns ewig nicht gesehen. Ich kann gar nicht sagen, wie lange wie lange es wirklich her war, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben.Ich denke es müssen mindestens 16 Jahre oder sogar 20 Jahre her sein.

Verrückt ist wenn man sich fragt, ob man sich überhaupt noch erkennt und ob man sich noch irgendetwas zu sagen hat und man am Ende darüber lacht weil man dort anknüpfen kann, wo man vor 20 Jahren aufgehört hat.Und wenn wir mal ehrlich sind, es gibt ja im Laufe eines Lebens eine Menge Menschen,deren  Wege sich irgendwann trennen, weil man sich nichts mehr zu sagen hat und die gemeinsamen Zeiten einfach unwiderruflich vorbei sind.

Und dann gibt es diese anderen Begegnungen,bei denen man plötzlich wieder aufeinander trifft, sich sieht und gar nicht spürt das seit der letzten Begegnung 20 Jahre vergangen sind.Verbundenheit. Es spielt überhaupt keine Rolle, wie unterschiedlich die Lebensweisen sind,ob man einen Partner hat oder Kinder, welchen Beruf man hat oder was für Interessen. Es zählt das Vertrauen durch die gemeinsamen Erlebnisse als Kinder und das austauschen und reflektieren aktueller Situationen. Ich würde sagen ein großer Punkt ist die Ehrlichkeit dem anderen Gegenüber.

Um es auf den Punkt zu bringen da ist eine Verbundenheit, die trägt.

Sensibilitäten zum Kindergartenende

Während meine Kinder in Italien verweilten wollte ich viel machen. Für mich. Mal ins Kino gehen, an den See fahren. Ein Buch lesen.Leute treffen. Mich alleine ins Café setzen. Einfach da sein und Luft holen.

Am Ende lag ich vor allem auf dem Sofa. Eine ordentliche Erkältung hatte mich erwischt und ich spürte wie der ganze Alltagsdruck von mir abfiel und mein Körper erstmal runterfahren musste. Mir wurde klar,wie ich Tag für Tag funktioniere. Arbeiten, Kinder, Haushalt, Freizeitgestaltung, Weiterbildung, Garten und vieles mehr…

Der Super Gau an Terminen der letzten Wochen mit Festen und Klavier Konzert dieses und jenes….Viel gedanklichen  und emotionalen Raum hat auch der Abschied der jüngeren Tochter aus dem Kindergarten eingenommen. So kommt es mir manchmal vor, als wäre es erst gestern gewesen das die jüngste Tochter mit knapp 2 Jahren in die Krippe kam und dann sehe ich auf der anderen Seite was seitdem an Veränderungen, an traurigen und schönen Momenten da war, eine große Achterbahn der Gefühle und großen Veränderungen.Trennung,Verletzungen,Streit, Scheidung und Todesfälle wechseln sich mit Freude, Beziehung, Reisen und Verbundenheit ab..

Am Ende sehe ich mich ganz viel straucheln im Alltag und noch viel zu wenig Raum für Freude & Leichtigkeit nach diesen letzten, fordernden Jahren.

Während ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, bin ich mit einem Bein schon wieder gedanklich beim 9. Geburtstag der großen Tochter, der Einschulung der kleinen und meiner beruflichen Weiterentwicklung, die vor der Tür steht.

Zunächst steht aber eine Pause auf dem Programm. Für mich und meine kleine Familie.

12 von 12 im Juli (12 Ideen für die Schultüte/Zuckertüte)

Irgendwie hatte ich mich schon auf die 12 Bilder im Juli gefreut. Da ich aber krank geworden bin und vorwiegend mit meinem Ingwer-Zitronen Getränk im Bett und auf dem Sofa verbracht habe, gibt es heute keine Alltagsbilder.

Weil ich aber schon länger meine Ideen für die Schultüte loswerden möchte, bekommt ihr heute (also auch noch verspätet) meine 12 sinnvollen Tipps für die Schultüte….

  1. Ein Buch über den Schulanfang z.B wie diese Pixies.
  2. Einen kleinen Zauberblock, z.B.hier als 12 er Set.
  3. Eine Brot/Frühstücksdose. Mir gefallen die Edelstahldosen von Brotzeit sehr gut. Die Dose gibt es mit einem Gummiband in unterschiedlichen Farben und mit einem oder 2 Fächern.
  4. Eine Trinkflasche. Gute Erfahrungen habe ich mit den Flaschen von Nalgene oder Kanteen.
  5. Eine Armbanduhr ist auch eine schöne Geschenkidee. Wichtig finde ich das die Ziffern deutlich zu erkennen sind.
  6. Normalerweise fangen die Kinder erstmal mit einem dicken Bleistift an zu schreiben. Irgendwann kommt aber auch erst der erste Füller ins Spiel. Ich bin mit dem Lamy Schreiblernfüller aus Holz bin ich sehr zufrieden.
  7. Mal und Bastelmaterial: Wenn Bleistift, Spitzer, Radiergummi usw. in dieTüte kommen, achte ich gerne auf hochwertiges Material. Sicher kennt ihr das, der Bleistift aus dem Billigladen glitzert zwar, bricht aber schnell ab….
  8. Dann lieber ein wenig mehr Geld investieren, dafür halten die Sachen aber länger! Ich mag z.B die Jaxon Kreiden sehr gerne.
  9. Kleine Spielzeuge, z.B Holzkreisel, Knete Gummitwist und Murmeln sind eine Idee….
  10. Mein ganz besonderer Tipp ist ein persönlicher  Schulstempel aus diesem bezauberndem Shop.
  11. Einfach praktisch sind auch Namensettiketten für Material und Kleidung. Bei gutmarkiert.de habe ich ganz schöne Designs gefunden…
  12. Süßigkeiten: Ich bin eher für wenig Süßigkeiten. Meine Ideen wären Traubenzucker,Kaugummi oder Buchstabenkekse…

Eine sehr schöne Idee finde ich auch Rechenmäuse/Zählketten, allerdings gefallen mir die industriell hergestellten nicht besonders. Vielleicht schaffe ich es ja noch selber kreativ zu werden:)

Ein paar größere Dinge, die nicht in die Schultüte passen sind natürlich auch schöne Ideen als Geschenk von Gästen bei der Einschulung wie ein Freundebuch und Zubehör wie Brotdose und Trinkflasche..

Vielleicht konnte ich euch ja zu der einen oder anderen Idee inspirieren…

Mit besten Grüßen,

Nadine

Die meisten Tipps haben ein Link zu Amazon. Wenn ihr etwas über den Link kauf, kostet es euch nicht mehr, ich bekomme aber ein paar Cent, die ich in den Blog investiere…

-Werbung wegen Markennennung-

Mit Kindern nach Prag

An Pfingsten war ich mit den Töchtern in Prag. Ich liebe Prag. Neben den prunkvollen Gebäuden finde ich die Menschen herrlich entspannt und unaufgeregt. Schon die Zugfahrt von Lepzig, vorbei am Elbsandsteingebirge war für die Töchter ein schönes Erlebnis.Wir hatten kein straffes Programm geplant,sondern haben uns nach Lust und Laune treiben lassen.

Am ersten Tag sind wir zum Fuße des Petřín spaziert und waren erst auf einem Spielplatz und haben uns dann in die lange Schlange zur Petřín Standseilbahn eingereiht. Hier ist das normale Straßenbahnticket gültig. Man rumpelt den Berg hinauf und hat einen super Blick über die Moldau und die Innenstadt.Wir sind auf dem Berg herumspaziert,haben am nächsten Spielplatz gehalten,sind am Aussichtsturm vorbei gelaufen und haben auf dem Weg hinab Eichhörnchen beobachtet und den tollen Ausblick genossen.

Ich habe gelesen das es auch ein paar tolle Museen und andere “Indoor” Sachen Für Kinder gibt, allerdings haben wir das schöne Wetter ausgenutzt und waren nur draußen unterwegs.Wir haben uns durch de Altstadt treiben lassen und sind einmal über die Karlsbrücke gelaufen. Eigentlich meide ich die touristischen Hotspots eher, aber meine Töchter wollten die Brücke gerne sehen…

Wir haben uns an die Moldau gesetzt und das Treiben auf dem Fluss beobachtet…

Ein paar Worte möchte ich auch über die Prager Spielplätze verlieren. Ich habe noch nie erlebt, das Spielplätze so gut gepflegt und ausgestattet sind, wie im Prag.Viele der Plätze sind eingezäunt und bewacht. Es gibt keinen Schmutz wie Zigarettenstummel, Flaschen und ähnliches und häufig ist auch eine Toilette in der Nähe.Es gibt sogar Schilder, auf denen die Spielgeräte abgebildet sind und es steht dabei für welche Alterstufe der Bereich geeignet ist. Besonders erwähnen möchte ich die Kinderinsel ” Dětský ostrov”.
Die Kinderinsel ist zwischen der Jirásek-Brücke (Jiráskův most) und der Brücke der Legionen (Most Legií) gelegen und hat verschiedene Bereiche für Kinder von 2- 15 Jahren. Es gibt sogar Sportplätze…Ein toller, zentraler Ort um mit Kindern direkt an der Moldau eine Pause einzulegen.

Zu guter Letzt möchte ich euch den Prager Zoo empfehlen. Ich bin eigentlich gar nicht so der Zoo-Gänger.Neugierig waren wir dann aber doch und ich war positiv überrascht. Der Zoo ist sehr weitläufig und die Gehege sind groß.Im Vergleich ist der Preis dazu um einiges günstiger als bei uns…Toll finde ich auch, das an den Verkaufsbuden viele gesunde Snacks wie Sandwichs und Salate angeboten werden..

Eine kleine Besonderheit im Zoo ist die Seilbahn, mit der man auf Berg im Zoo fahren kann.Während die große Tochter lieber unten gewartet hat,wollte die kleine unbedingt mit mir Seilbahn fahren. Sie kommentierte das ganze mit den Worten: ” Oh Mama, mir ist auch etwas komisch im Bauch, aber es ist sooo cool”!

Der Ausblick hat sich gelohnt und wir kommen sicher mal wieder nach Prag und entdecken weitere schöne Orte…

Mit besten Grüßen,

Nadine

“Schrebergarten Kochbuch” von Christiane Leesker & Vanessa Jansen (Rezension)

Heute möchte ich euch ein ganz besonderes Buch vorstellen: ” Das Schrebergarten Kochbuch” von Christiane Leesker & Vanessa Jansen.Ich habe schon häufig gedacht, das ich zwar einiges im Garten angebaut habe, aber bisher noch gar nicht so viel mit den Sachen gekocht habe….Es gibt eigentlich jedes Jahr Tomate/Mozarella und Rhabarberkuchen aber darüber hinaus habe ich noch nicht viel neues ausprobiert. Dieses Buch hat mich sofort angesprochen…Es beinhaltet viele Rezepte, nach Jahreszeiten aufgeteilt. Das Buch hat eine tolle Haptik und sehr schöne Fotos, sowie in Aquarell gemalte Zeichnungen.Die Gestaltung des Buches gefällt mir ausgesprochen gut. Unter den Rezepten gibt es ganz klassische Sachen wie Erdbeer Marmelande,Holunderblütensirup & Rhabarbertorte mit Baiser aber auch viele Rezepte die mir noch nicht so geläufig waren. Ich möchte unbedingt das Erdbeer-Rhabarber Tiramisu, das Birnen Chutney und die Mangoldtarte mit Ziegenkäse demnächst einmal ausprobieren. Ein sehr schönes Buch,welches ich unbedingt weiter empfehle!

Mit besten Grüßen,

Nadine

Schnipsel

  • Ich habe mich vorhin an meinen Blog erinnert und daran, was ich alles mal verbloggen wollte und doch nicht geschafft habe….Im Moment liegt hier ein Haufen unerledigter Dinge. Ich freue mich ja immer wenn ich etwas abgearbeitet habe aber im Moment kommen stetig neue Dinge dazu:Formulare, Anträge, Briefe, unbeantwortete Mails, Steuererklärung etc…Sobald ich einen Punkt von der Liste streiche hat sich irgendwie ein neuer Punkt angeschlichen….
  • Im Kindergarten steht alles auf Endspurt mit Abschlußreise ,Sommerfest,Verabschiedungen….
  • Der Punkt Abschied betrifft auch meine jüngere Tochter.Es fliegt gerade ein Milchzahn nach dem anderen und auch sonst hat sich einiges getan. Unglaublich das die Kindergartenzeit nun endgültig bevorsteht und mit der Einschulung wieder ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnt. Dies wird auch noch mal eine neue Herausforderung für unsere Alltagsstruktur…
  • Hier liegt noch ein tolles Buch mit Rezepten, das ich euch bald vorstellen möchte. Neben den ganzen Fach und Sachbüchern,sowie Ratgebern der letzen Wochen habe ich es aber auch endlich mal wieder geschafft aus Lust und Laune ein Buch zu lesen. Nämlich den Krimi “Böser Wolf” von Nele Neuhaus. Ein spannendes Buch, was ein brisantes Thema bearbeitet.
  • Der Holunder blüht. Gerne wollte ich verschiedene Rezepte mit Holunder testen, immerhin haben wir es geschafft Sirup zu machen, der bei den Mädchen heiß geliebt wird….Eine Erdbeer Holunder Marmelade steht noch auf meinem Plan und gebackenen Holunder. Mal sehen, ob sich ein Zeitfenster dafür auftut…
  • Angefangende Post und Ideen speichere ich in Entwürfe Ordner, es ist unfassbar wie viele Ideen dort auf Bearbeitung warten, z.B zum Thema Spielen, Mitgefühl statt Mitleid, Ausflüge vor Leipzigs Toren etc..Aber wir alle wissen ja der Tag hat nur 24 Stunden und die sind gerade wieder viel zu schnell voll:)

Wie ich auf der Mutter-Kind-Kur zur Klangschalenmassage kam (inklusive Rezension)

Vor ein paar Monaten war ich auf Mutter-Kind-Kur.Wie das so ist,begegnen einem dort unbekanntes und neues. Erstmal ist es natürlich ein toller Gedanke einfach mal 3 Wochen raus zu sein, raus aus dem Alltag.3 Wochen nicht dem Abeitstrott folgen,sondern Zeit für sich und seine Kinder zu haben. Ein Irrglaube ist allerdings das man “ganz viel in den Tag hinein lebt”, so ist es wirklich nicht. Der Therapieplan ist meistens ziemlich strukturiert und oft hat man zwischen Anwendungen, Gesprächen und Sporteinheiten nur kurz Zeit. Wie war das nun für mich? In meinem Fall fande ich das Sportprogramm gut fordernd und die Massagen sehr schön.Ich wusste schon vorher das Yoga mir sehr gut tut und hatte mir den Kurs gewünscht und bekommen.Das Walken habe ich für mich in Joggen umgewandelt, was an der Ostseeküste entlang super toll war.Wir waren ja im November/Dezember dort und fande auch die kälteren Monate dort sehr reizvoll.

Komplett neu für mich war die Klangschalenmassage. Ich habe an 2 Gruppen teilgenommen, einmal nur für Mütter, einmal für Mütter und Kindern. Ich denke es ist wie mit so vielen, wenn man sich darauf einlassen kann- ist es super..!Wir mussten uns zu zweit zusammentun und jeweils eine lag auf einer Matte mit einer Klangschale auf dem Rücken oder Bauch. Die andere hat die Klangschale angeschlagen. In einer Gruppe wird so reihum die Schale angeschlagen und es erklingt eine wunderschöne Tonkulisse, die absolut meditativ ist. Dasselbe haben wir mit den Kindern gemacht. Erst lagen die Kinder auf der Matte und die Mütter haben die Schale zum klingen gebracht.Danach waren die Kinder dran- in unserer Runde haben alles super konzentriert mitgemacht. Ich war erstaunt, wie ruhig und tiefenentspannt meine Kinder auf der Matte lagen und den Klängen der unterschiedlichen Tönen gelauscht haben.

Vor einigen Wochen habe ich mir nun 2 Klangschalen gekauft mit denen wir die Klangschalenmassage im kleinen zuhause machen. Es ist natürlich nicht ganz so eindrucksvoll wie in einer größeren Gruppe, aber trotzdem hat es eine unglaublich entspannende Wirkung.Wir machen das regelmässig vor dem Schlafen gehen und meine Töchter genießen es sehr..

Passen dazu wurde mir das Buch ” Die heilende Kraft der Klangschalenmassage” von der Verlagsgruppe Random House zur Verfügung gestellt. Man bekommt mit dem Buch einen guten Überblick wofür Klangschalen eingesetzt werden.Zunächst beschreibt der Autor Peter Hess, wie er selber den Weg zu den Klangschalen gefunden hat.Der nächste Teil beschäftigt sich mit der Frage was eine Klangmassage eigentlich ist, was mir ja vor meinem ersten Kontakt auch nicht klar war. Dann geht es um die Klangschale an sich, wo sie herkommt, wie man sie anschlägt, Material etc….ich finde besonders spannend, dass man mit der Klangschalenmassage Blockaden und Verspannungen lösen kann. Besonders gut finde ich die praktischen Anleitungen zur Massage und die vielen Anwendungsbeispiele bei unterschiedlichen Beschwerden. Dem Buch liegt eine CD bei mit Klangspielen und Klangreisen bei, mit der ich nicht so ganz warm geworden bin…

Mit besten Grüßen,

Nadine

Gelesen: Trauma, Angst und Liebe & Kurzzeitfasten (Rezensionen)

Ich habe hier ein paar Bücher liegen, in denen ich immer mal wieder weiter lese…

Es sind keine Romane, die man einfach mal weg lesen kann, sondern Fachbücher. Interessant und informativ.

Zunächst möchte ich euch das Buch ” Trauma, Angst und Liebe ” vorstellen..Es ist ein 350 Seiten dickes Fachbuch über Traumatas. Für mich als Laien beinhaltet es unglaublich viel Fachwissen, dennoch  sehr verständlich geschrieben und mit vielen Beispielen angereichert. Ich finde dieses Buch unglaublich interessant. Bei Traumatas denken vielleicht viele an wirklich schlimme Erfahrungen wie Krieg, Missbrauch etc. aber es wird auch gezeigt das ein Trauma auch mit einer Bedrohung der psychischen Integrität beginnt und man normalerweise mit Stressprogrammen reagiert. Wenn einem diese Stressprogramme nicht aus dem Konflikt helfen, kann man nicht mehr reagieren und fühlt sich hilflos und absolut ohnmächtig. Es ist also sehr relativ was für den einzelnen traumatisch wirken kann. Der Autor zeigt auf wie Aufstellungen bei der Bewältigung von Traumata helfen können. Ein wichtiger Gedanke hinter der Bewältigung von verdrängten Gefühlen ist es in das Gefühl hineinzugehen und es intensiv zu fühlen….Es ist ein sehr umfangreiches Buch, welches ich sicher noch sehr häufig in die Hand nehmen werde. Ein toller Ratgeber für Menschen, die sich mit der Bewältigung von Verletzungen und Situationen, die einen “triggern” auseinandersetzten wollen!

Das 2. Buch das ich euch vorstellen möchte ist “Kurzzeitfasten” von Rüdiger Dahlke. Es werden die verschiedenen Arten des Fastens vorgestellt unter anderem das Intervallfastens wie zum Beispiel 12:12 oder 16:8 Das Buch beinhaltet meiner Meinung nach alle wichtigen Themen wenn man sich mit dem Fasten beschäftigen möchte. Von der Analyse des eigenen Essverhaltens, den unterschiedlichen Möglichkeiten der Pausen, der Wichtigkeit des sanften Sportes wie Yoga oder Laufen und die gesundheitlichen Aspekte des Fastens. Ein gutes Buch um sich einen allgemeinen Überblick zu verschaffen wie man das das Kurzzeitfasten in seinen Alltag integrieren kann. Lediglich die die Eigenwerbung des Autors ist sehr ausgeprägt.