Yoga mit Kindern und Wege zur Heilung (Rezensionen)

Auf dem Blog ist es gerade eher ruhig,dennoch möchte ich euch 2 Bücher vorstellen, die mir zuletzt zur Verfügung gestellt wurden.

Zuerst möchte ich euch ” Komm wir machen Yoga” von Sonja Zernick-Förster vorstellen. Das Buch ist beim südwest Verlag erschienen und beinhaltet viele bekannte und auch unbekanntere Yoga Haltungen für Kinder und Erwachsene. Das Buch ist sehr farbenfroh und ansprechend gestaltet und die Übungen/Haltungen sind gut erklärt.Das Buch besteht aus 2 Teilen: Eltern-Kind Yoga und Übungen für den Alltag. Im ersten Teil gibt es aufeinander aufbauende Kapitel zum Zauberwald, die Übungen sind als Partnerübungen ausgelegt, aber grundsätzlich auch alleine machbar.Im zweitenTeil gibt es konkrete Übungen die man z.B zum einschlafen, aufwachen, bei Bauch,- oder Kopfschmerzen machen kann.

Toll ist auch die mitgelieferte CD auf der zum einen die Übungen angeleitet werden und zum anderen Anleitungen für Massagen gesprochen wurden. Rundum ein tolles Buch das ich gerne weiter empfehle!

Das zweite Buch heißt ” Ich suchte Heilung und fand mich selbst ” von Andrea Morgenstern. Andrea Morgenstern beschreibt in dem Buch ihren eigenen Heilungsweg der von Migräne und Schmerzen geprägt war. Dieses Buch ist interessant für alle die sich mit persönlicher Weiterentwicklung beschäftigen und sich dem Gedanken öffnen, wie uns Verletzungen und erschaffene Verhaltensmuster aktuell beeinflussen. Dieses Buch besteht ebenfalls aus 2 Teilen: Auf der Suche nach Heilung & die vier Säulen der Heilung. Die vier Säulen sind : Anerkennen was ist, Loslassen, Selbstverantwortung und Lebenskraft(zurück zur inneren Stärke). Es git viele praktische Coaching Übungen. Mir gefällt gut das alle Übungen wie Meditationen, Dankbarkeitsübungen, Vergebungsarbeit und ressourcenorientierte Biografiearbeit vorgestellt werden und man selber entscheiden kann, welche  Übungen zu einem passen. Das Buch ist ein sehr persönliches und gibt einen guten Überblick über Methoden der persönlichen Weiterentwicklung.

Mit besten Grüßen,

Nadine

Herbstliche Gerichte: Birnenauflauf mit Schneehaube

Sobald die Tage wieder kürzer und kühler werden bekomme ich richtig Lust auf deftigere Gerichte mit Rotwein und süße Nachspeisen mit Äpfel, Birnen und Pflaumen…

Ich liebe es mit meinen Töchtern am Nachmittag gemeinsam ein Vesper zu essen und ich erinnerte mich an ein Rezept, das ich lange nicht mehr gemacht habe… Der Birnenauflauf mit Schneehaube ist schnell gemacht und genau das richtige für usselige nasskalte Herbsttage. Am liebsten mit einem warmen Kakao dazu…Hmmm

Hier kommt das Rezept:

Zutaten: 750 ml Milch, 9 Zwiebäcke, 1 Dose Birnenhälften (460 gr), 1Pck Puddingpulver Vanille,50 gr, Zucker, 2 Eier, etwas Zucker für die Schneehaube

Zubereitung:

250 ml Milch erhitzen und die Zwiebäcke damit übergießen und kurz einweichen lassen.Die Birnen abtropfen lassen und in eine gefettete Auflaufform geben. Die Zwiebäcke darauf verteilen. Nun wird ein Pudding aus 500 ml Milch, Pudding Pulver,50 gr Zucker und 2 Eigelb gekocht. Wenn der Pudding fertig ist wird er direkt auf den Auflauf gegossen.2 Eiweiß steif schlagen, ein wenig Zucker unterrühren und auf dem Auflauf verteilen.

Bei 170-200 C Ober/Unterhitze ca 15-20 min backen.

Guten Apettit!

Quelle: Dr. Oetker Schulkochbuch

Wer hat an der Uhr gedreht…?

Wer hat bloß an der Uhr gedreht?  Während sich der Herbst schon mit kühlerer Luft am Morgen und Abend ankündigt und die Kastanien an den Bäumen mir bereits ins Auge fallen, denke ich noch wehmütig an unseren Sommerurlaub zurück. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich lange, sehr lange überlegt habe, wie wir unseren Sommerurlaub gestalten sollen…Ich erinnerte ich mich daran,dass ich schon immer mal auf eine griechische Insel wollte….Ich weiß nicht warum ich solange gezweifelt habe,irgendwie empfand ich es als Herausforderung alleine mit meinen Kindern zu neuen Orten aufzubrechen. Außerdem wäre ich früher nie auf die Idee gekommen im Hochsommer nach Griechenland zu fliegen.Ich war und bin immer ein Freund von der Nebensaison in Sachen südliche Urlaubsländer, aber was soll man tun wenn Kinder im schulpflichtigem Alter hat?

Ich bin durch einen Blog auf die Insel Kos aufmerksam geworden und am Ende stand die Entscheidung fest. Wir MUSSTEN nach Kos! Was soll ich sagen? Es war so toll! Wir haben gemacht, was so dringend nötig war. Eine Auszeit auf Kos mit viel Strand, Meer, Lesen, Faulenzen. Natürlich haben wir auch ein wenig die Insel erkundet und vor Ort war es dann alles ganz einfach. Mit und ohne Mietauto waren wir unterwegs an den tollsten Stränden, haben Thymianhonig gekauft und Esel gestreichelt, haben ein natürliches Thermalbecken getestet und sind mit dem Auto nach Kos Stadt gefahren und haben die Halbinsel Kefalos erkundet und sind immer wieder vor der niedlichen Insel Kastri baden gegangen.Wir haben die Reise vom ersten bis zum letzten Moment genossen.Oft wollten wir an einem Strand verweilen, weil es so schön war und waren erstaunt das es immer noch schöner ging. Am meisten hat mich überrascht das wir trotz Hauptsaison immer noch ruhige Plätze und Strände gefunden haben…Ich bin so froh keine Pauschalreise gebucht zu haben den mein Plan selber Flüge, Unterkunft und Auto auf eigene Faust zu buchen hat gut geklappt…Wir haben viel gesehen und doch ist einiges auf der Wunschliste geblieben.Wir erinnern uns wehmütig an die kleine Insel Kastri, den netten Kellner im Lieblingslokal der uns Eis geschenkt hat und die liebe Apartmentmitarbeiterin Maria, die uns zum Flughafen gefahren hat….Da wir schon wieder ziemlich mit unserem (neuen) Alltagsleben mit 2 Schulkindern angekommen sind gibt es keinen ausführlichen Reisebericht, dafür ein paar Bilder…

 

Mit besten Grüßen,

Nadine

Hallo September!

Der September ist voll und der Alltag muss noch koordiniert werden…

  • Mehrere Elternabende stehen an
  • Die Kinder sind auf unterschiedlichen Schulen und schon nach 2 Wochen Schule staune ich über die großen Unterschiede…
  • Meine berufsbegleitende Ausbildung startet diesen Monat.Es ist nicht so,dass mir langweilig wurde, aber beruflich brauche ich eine neue Herausforderung. Neue Impulse, neue Wege. Mal sehen wie es wird, alles unter einen Hut zu bekommen.
  • Die große Tochter möchte noch mit Freundinnen ihren 9.Geburtstag nachfeiern. Wenn man mitten in den Sommerferien Geburtstag hat sind halt alle immer im Urlaub….
  • Der Herbst kündigt sich hier und dort schon an, wir haben das schöne Wetter nochmal am See genossen und zuhause sortiere und ordne ich Papiere, Kleidung, Gedanken.

Mit besten Grüßen,

Nadine

Verbundenheit

Im Frühling hatte ich einen Post zum Thema Verbundenheit angefangen, den ich aus Zeitmangel nicht beendet hatte. Die Idee kam mir nach dem Besuch einer Freundin aus meiner Heimatstadt Hamburg.

Wir hatten uns ewig nicht gesehen. Ich kann gar nicht sagen, wie lange wie lange es wirklich her war, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben.Ich denke es müssen mindestens 16 Jahre oder sogar 20 Jahre her sein.

Verrückt ist wenn man sich fragt, ob man sich überhaupt noch erkennt und ob man sich noch irgendetwas zu sagen hat und man am Ende darüber lacht weil man dort anknüpfen kann, wo man vor 20 Jahren aufgehört hat.Und wenn wir mal ehrlich sind, es gibt ja im Laufe eines Lebens eine Menge Menschen,deren  Wege sich irgendwann trennen, weil man sich nichts mehr zu sagen hat und die gemeinsamen Zeiten einfach unwiderruflich vorbei sind.

Und dann gibt es diese anderen Begegnungen,bei denen man plötzlich wieder aufeinander trifft, sich sieht und gar nicht spürt das seit der letzten Begegnung 20 Jahre vergangen sind.Verbundenheit. Es spielt überhaupt keine Rolle, wie unterschiedlich die Lebensweisen sind,ob man einen Partner hat oder Kinder, welchen Beruf man hat oder was für Interessen. Es zählt das Vertrauen durch die gemeinsamen Erlebnisse als Kinder und das austauschen und reflektieren aktueller Situationen. Ich würde sagen ein großer Punkt ist die Ehrlichkeit dem anderen Gegenüber.

Um es auf den Punkt zu bringen da ist eine Verbundenheit, die trägt.

Sensibilitäten zum Kindergartenende

Während meine Kinder in Italien verweilten wollte ich viel machen. Für mich. Mal ins Kino gehen, an den See fahren. Ein Buch lesen.Leute treffen. Mich alleine ins Café setzen. Einfach da sein und Luft holen.

Am Ende lag ich vor allem auf dem Sofa. Eine ordentliche Erkältung hatte mich erwischt und ich spürte wie der ganze Alltagsdruck von mir abfiel und mein Körper erstmal runterfahren musste. Mir wurde klar,wie ich Tag für Tag funktioniere. Arbeiten, Kinder, Haushalt, Freizeitgestaltung, Weiterbildung, Garten und vieles mehr…

Der Super Gau an Terminen der letzten Wochen mit Festen und Klavier Konzert dieses und jenes….Viel gedanklichen  und emotionalen Raum hat auch der Abschied der jüngeren Tochter aus dem Kindergarten eingenommen. So kommt es mir manchmal vor, als wäre es erst gestern gewesen das die jüngste Tochter mit knapp 2 Jahren in die Krippe kam und dann sehe ich auf der anderen Seite was seitdem an Veränderungen, an traurigen und schönen Momenten da war, eine große Achterbahn der Gefühle und großen Veränderungen.Trennung,Verletzungen,Streit, Scheidung und Todesfälle wechseln sich mit Freude, Beziehung, Reisen und Verbundenheit ab..

Am Ende sehe ich mich ganz viel straucheln im Alltag und noch viel zu wenig Raum für Freude & Leichtigkeit nach diesen letzten, fordernden Jahren.

Während ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, bin ich mit einem Bein schon wieder gedanklich beim 9. Geburtstag der großen Tochter, der Einschulung der kleinen und meiner beruflichen Weiterentwicklung, die vor der Tür steht.

Zunächst steht aber eine Pause auf dem Programm. Für mich und meine kleine Familie.