Unser Wochenende 14/15 April 2018

Die letzte Woche war emotional sehr bewegend. Auf der Arbeit standen die Zeichen auf Mediation/Reflexion und Abschied. Mit nur einem halben Team sollten wir den April bestreiten und Ende der Woche passierte erstmal das, was im besten Falle gerade jetzt nicht passieren sollte..Das jüngere Mausezahnkind bekam Fieber und der Kinderarzt hat eine Halsentzündung diagnostiziert und ich fiel aus. So ist das Leben eben. Eine Virusinfektion nimmt keine Rücksicht auf Personalnotstand. Und ein Kind mit Fieber möchte Nähe und die eigenen Eltern. Nach 2 Tagen und Nächten mit Fieber konnten wir zum Glück noch mit unserem Besuch aus Freiburg das schöne Wetter genießen..Frühlingssonne spüren, in Erinnerungen schwelgen…Wenn man von einer Freundin Besuch hat, die ebenfalls Erzieherin ist, mit der man in einer Gruppe gearbeitet hat und die auch Kind(er) hat muss man vieles nicht erklären und der Rhythmus ist herrlich entspannt und ähnlich…Am Freitag haben wir nicht viel gemacht, da meine Tochter noch Fieber hatte und kaum gegessen hat…Samstag haben wir im Gärtchen verbracht. Ein Garten ist so toll – aber auch viel Arbeit.Ich versuche Arbeiten Stück für Stück zu erledigen, so das die Lust am Gärtnern überwiegt und nicht in Stress ausartet.In den letzten Wochen habe ich das Häuschen weiter abgeschliffen und gestrichen,den Kompost umgesetzt, Beete vorbereitet, neue Erdbeerpflanzen gepflanzt sowie einen Blaubeerstrauch, zuhause die Jungpflanzen wie Tomate, Mais, Paprika, Peperoni, Kürbis und Erbsen gepflegt..Diesen Samstag habe ich mithilfe meiner Freundin das Hochbeet umgesetzt und einen 3. Kompost aufgebaut…Ansonsten Unkraut jäten und die ersten Jungpflanzen in den Garten setzten..Ich beobachte gerne die Pflanzen im Garten, z.B entwickelt dich der neulich geteilte und totgeglaubte Rhabarber wunderbar und ich denke dabei immer wieder an meine verstorbene Oma, die einen grünen Daumen hatte…

Ich schweife ab,den Sonntag verbrachten wir an der Jahrenbaumwiese…Meine Töchter kletterten wieder auf die Bäume, wir genossen die Sonne und haben auf dem Rückweg Bärlauch gesammelt und an der Elster die Füße ins Wasser gehalten. Am Nachmittag hab ich mich auf der Suche nach Sommersachen auf einen Flohmarkt gestürzt und am Nachmittag kam eine weitere Freundin mit Kindern in den Hof, die ebenfalls eine Verbindung zu Freiburg hat …

Morgen verabschiedet sich meine Freundin wieder Richtung Freiburg. Das Wochenende hatte so schöne Momente und uns erwartet eine sehr volle, neue Woche… !

Mit besten Grüßen,

Nadine

Ps: Viele weitere Einblicke in Wochenenden gibt es wie immer bei Susanne.

Gehört & gesehen

  • Ich habe gerade Lust auf Filme schauen und wir mögen gerade sehr gerne Hörspiele. Am 24.11 war die ” Funkeln im Dunkeln” Radionacht in der ARD. 5 Stunden geballte Hörspiele.
  • Neulich gesehen und nichts für schwache Nerven ist der Psychothriller “Antichrist” von Lars von Trier.
  • Auf Netflix verfolge ich gerade die Serie ” Die Patchworkfamilie” Es geht um die lustigen und traurigen Querelen zusammengewürfelter und alleinerziehenden Familienmitglieder.
  • Gestern war ich bei der Audio Invasion im Gewandhaus Leipzig. Hier habe ich das erste mal das Gewandhaus Orchester erlebt. Eine faszinierende Veranstaltung in der klassische und moderne Musik vereint wurde. ” Highlights waren dort der Percussionist Martin Grubinger  und den Pianisten Martin Kohlstedt. Eine interessante Veranstaltung, wo ich sicher mal wieder hingehen werde..

Abendgruß,

Nadine

Stimmungsvolle Windlichter

Immer wieder schön sind stimmungsvolle und leicht gemachte Windlichter.

Eine schöne, kreative Bastelei für die Herbstzeit, bestens geeignet für Kinder im Kindergartenalter.

Man braucht:

  • Gläser ( z.B Marmeladengläser)
  • Transparentpapier in verschiedenen Farben
  • angerührten Kleister
  • Pinsel
  • Teelicht

Als erstes das Transparentpapier in den gewünschten Farben in kleine Stücke reißen. Das Glas großzügig mit Kleister einpinseln. Nun nach Lust und Laune das Transparentpapier an das Glas kleben. Am besten geht es,wenn man das Papier mit den Händen andrückt und über die Ränder streicht. Danach trocknen lassen, ein Teelicht reinmachen und sich über den schönen Anblick erfreuen!



Viel Spaß beim nachmachen,

mit besten Grüßen,

Nadine

Die letzte Woche: Frühlingswaldwoche

In der letzten Woche war es wieder soweit: Eine der beliebtesten Wochen im Kindergartenjahr – die Frühlingswaldwoche hat wieder stattgefunden! Es wurde wieder gewandert, gesägt, gehämmert, geschnitzt, es hab Stockbrot und es wurden Mandalas gelegt… Hier nur ein paar Fotos..

Mit besten Grüßen,

Nadine

Waldwochen im Sommer

Es liegen wieder 2 Sommerwaldwochen hinter mir. Ich würde euch gerne ein paar Ideen mitgeben, was man alles mit den Kindern tolles im Wald unternehmen kann. Zunächst möchte ich aber schreiben, das manchmal eben doch weniger mehr ist. Langeweile kam eigentlich gar nicht auf. Die Natur bietet genügend Freiraum für eigene Spielideen….

Am Anfang wurden ein paar wichtige Regeln besprochen und bei Bedarf auch mal wiederholt. Ansonsten gab es einen Bollerwagen mit ein paar wichtigen Sachen wie 1.Hilfe- Tasche, Wasser, Sägen, Hämmer & Nägel, Schnitzmesser.

Die meiste Zeit waren die Kinder also mit Spielen und werkeln im Wald beschäftigt.

Ansonsten gab es noch:

  • 2 größere Wanderausflüge
  • Suppe schnippeln und kochen überm Lagerfeuer
  • Ausflug zum Pferdehof
  • Ausflüge zu Spielplätzen in Parks und Waldnähe
  • Stockbrot am Feuer
  • Tippi/ Buden/ Waldsofa bauen
  • Stöcker schnitzen

Hier noch weitere schöne Ideen, die ich gefunden habe:

Einen schönen Artikel über Naturpädagogik findet ihr hier in der Zeitonline.

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Mit besten Grüßen,

Nadine

Hallo Juni!

 

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Schwupps, schon wieder ein neuer Monat! Dazu ist heute Kindertag!

In Kindergarten der Mädchen und in “meinem” Kindergarten wird heute Kindertag gefeiert. Ich habe mal gesammelt,was man da so schönes Veranstalten kann:

  • Verschiedene Spiele, z.B Dosenwerfen, Sackhüpfen, Zielwerfen, Brezeln von der Leine essen,Topfschlagen, Kissenschlacht, Wasserschlacht, Eierlauf…
  • Popcorn machen und essen
  • bunte Obstspieße
  • Pinatas
  • Schnitzeljagt
  • Limonade oder Holundersirup herstellen/trinken
  • Kino/ Fotoschleife
  • Verkleidet in den Kindergarten gehen
  • Mal und Basteltisch
  • Kinderschminken
  • Papierschlagen,Wimpelketten, Luftballons…

Einen schönen Kindertag,

Nadine

Mit dem Kindergarten im Wald “Frühlingswaldwochen”

Ganz nach meinem Geschmack haben wir die letzte Aprilwoche mit dem Kindergarten im Wald verbracht.Es wurde gehämmert, gesägt, geschnitzt, durch den Wald gerobbt und getobt, ein Haus/Tippi gebaut und Tiere und Pflanzen beobachtet…

Natürlich kann ich keine Fotos von den Gesichtern der Kindern zeigen, dennoch ein paar Eindrücke.

Auf Regen, Schnee & Hagel hätte ich gerne verzichtet,aber es war ja noch April…

Die Natur hat so viel zu bieten, den meisten Kindern wurde nicht langweilig… Auch ich durfte ein neues Stück Leipzig kennenlernen. Wir haben eine Wanderung zum Reiterhof Lukas im Auwald gemacht. Nicht weit weg und doch mitten in der Natur,mitten im Auwald in der Nähe vom Stadtteil Lindenau und Leutzsch. Und nun freue ich mich auf die “Sommerwaldwochen”

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Mit besten Grüßen,

Nadine

Unikatum: Das Mitmach Museum für Kinder in Leipzig

Heute habe ich einen besonderen Tip für euch. Obwohl ich schon eine ganze Weile in Leipzig wohne, war ich neulich das erste mal im Unikatum, ein Mitmach-Museum für Kinder in Leipzig. Es gibt regelmäßig neue Ausstellungen, die aktuelle heißt “Die Stadtmaschine.” Es gibt durch 7 verschiedene Häuser. Man kann sich verkleiden und bekommt Geld um etwas zu kaufen.Es werden verschiedene Themen behandelt, z.B was für Formen von Familie es gibt. Alles ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und darauf ausgerichtet das die Kinder viel ausprobieren können. Meine Töchter hatten viel Spaß bei der Kugelbahn. Man kann in ein Holzhaus klettern und von da aus Kugeln durch Rohre durch die Stadt rollen lassen. Diese kleine, aber feine Ausstellung ist unbedingt einen Besuch wert.

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Schönes Wochenende!

Nadine

Interessantes Interview in der Zeit Online

Hier ein interessantes Interview mit der Psychotherapeutin  Leibovici -Mühlberger aus der Zeit Online. Unter anderem geht es darum, das Kinder nicht nur Freiheiten, sondern auch Grenzen und vor allem Zeit und Aufmerksamkeit brauchen. Schön finde ich auch den Abschnitt,wo es darum geht das es manchmal schöner ( und günstiger) ist gemeinsam auf einer Wiese Butterbrote zu essen, als ins Kino zu gehen.

Einen schönen Mittwoch,

mit besten Grüßen,

Nadine

Eine super Eingewöhnung!

Das kleine Tochterkind ist gut in der Krippe angekommen und die Eingewöhnung abgeschlossen. Sie fühlt sich sehr wohl und geht meistens gerne aus dem Haus. Vor der Eingewöhnung habe ich mir schon Sorgen gemacht, denn bei der großen Tochter gab es eigentlich keine richtige Eingewöhnung. Der Erzieher war damals mit 18 (!) Kindern alleine in der Gruppe,sprang hin wo er gerade am nötigsten gebraucht wurde, hatte eigentlich gar keine Zeit für eine Eingewöhnung. Die große Tochter hätte in die Gruppe und in den Kindergartenalltag hinein begleitet werden müssen, musste sich aber mehr oder weniger alleine einfügen..Gleichzeitig gab es noch einen anderen neuen Jungen, der ebenfalls 3 Jahre zuhause betreut wurde und eine richtige Eingewöhnung gebraucht hätte. Die beiden mussten sich dann mehr oder weniger  alleine durchwurschteln.Wir als Eltern saßen lange, eigentlich viel zu lange mit dabei…Der Zeitpunkt wo wir uns verabschieden hätten sollen wurde verpasst..Wir hätten uns passiv verhalten sollen, was aber gar nicht ging, da der Erzieher meistens mit den anderen Kindern und dem laufenden Betrieb beschäftigt war.. Dementsprechend lange dauerte es bis die große Tochter sich an den Kindergartenalltag, die Kinder & den Erzieher gewöhnt hatte.

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Jetzt war es ganz anders und mein Erzieherinnen Herz hüpft vor Freude, wenn ich an die Eingewöhnung der Kleinen zurück denke. Die Eingewöhnung fand in Anlehnung an das ” Berliner Modell” statt. das Kind soll langsam an die neue Situation in der Krippe gewöhnt werden. Am 1. Tag waren wir alle gemeinsam für ca. 30 Minuten in der Einrichtung. In einem Raum waren also ( Mama, Papa, Tochterkind & Erzieher). Wir haben uns einfach mit dem Erzieher unterhalten, das Tochterkind saß auf unserem Schoß und hat einfach zugeschaut und zugehört. Um sie nicht zu überfordern, sind wir nach einer halben Stunde wieder gegangen. Die folgenden Tage kamen wir immer für ca. 1 Stunde, ich habe mich auf einen Stuhl gesetzt und mich möglichst passiv verhalten und der Erzieher hat versucht mit der Tochter zu spielen. Anfangs noch sehr schüchtern ging es von Tag zu Tag immer besser. Zu diesem Zeitpunkt waren waren immer noch zu dritt im Raum ( Ich, Tochter & Erzieher) Erst als die Tochter schon Vertrauen zu ihrem Erzieher aufgebaut hat, kamen ein paar wenige Kinder dazu.

Ein besonderer Schritt ist natürlich,wenn man das erste mal das Zimmer verlässt. Das ging aber immer ganz unproblematisch. Wir sind gemeinsam in die Gruppe gegangen, ich habe mich auf einen Stuhl gesetzt und gelesen. Der Erzieher hat angefangen mit der Tochter zu spielen und irgendwann sind sie zum Bücher anschauen übergegangen. Dies war dann mein ” Stichwort”, wo ich mich verabschiedet habe. Die ersten Male bin ich nur kurz aus dem Raum gegangen, dann wurden die Abstände immer größer…

Ich bin noch einige Tage in der Einrichtung geblieben um schnell wieder bei der Tochter sein zu können, falls sie weint und sich nicht beruhigen lassen könnte. Nach etwa 2 Wochen hatte sie so viel Vertrauen zu ihrem Bezugserzieher, das wir den Zeitraum jeden Tag etwas ausweiten konnten.

Inzwischen bleibt zum Mittagessen, macht ihren Mittagsschlaf und wenn ich sie abhole, strahlt sie mich an und hat meistens gute Laune.

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Das war eine super Eingewöhnung, eine gute Basis für eine schöne Kindergartenzeit!

mit besten Grüßen,

Nadine