Gelesen: Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde (Rezension)

Nachdem ich vor kurzem die “Geschichte der Bienen” gelesen habe durfte ich nun auch” Die Geschichte des Wassers” lesen. Das Buch beschäftigt sich mit dem Klimawandel undes  sollen am Ende 4 Bücher zu dem Thema erscheinen. Im 2. Buch des Quartetts geht es um das Wasser. Diesmal erzählt die Autorin auf 2 Zeitebenen:

  • Die Geschichte um Signe,eine fast 70-jährige Umweltaktivistin die mit einem Segelschiff die französissche  Küste erreichen möchte spielt in der Gegenwart (2017). Sie hat eine geheimnisvolle Fracht an Bord, der den blauen Planeten verändern soll.
  • Der andere Handlungsstrang handelt von David , einem jungen Vater. Er ist im Jahr 2041 mit seiner Tochter auf der Flucht vor der Dürre in Südeuropa und auf der Suche nach seiner Frau und Baby. Auf der Suche nach der Familie und Hoffnung nach Trinkwasser stösst er auf ein altes Segelboot- es gehörte Signe..

Meine Meinung:

Das Cover ist ansprechend gestaltet. Es ist sandfarbig und vorne ist ein Boot zu sehen. Mir gefällt sehr gut, wie Maja Lunde aktuelle Probleme in einen Roman verpackt. Das Buch lässt wieder sehr gut lesen, im Vergleich zum ersten Buch zieht es mich aber nicht ganz so in den Bann. Auch die Charaktere fesseln mich nicht wie im ersten Teil. Ich werde mit den Charakteren warm,wenn es um menschliche Beziehungen und Schicksale geht. Neben der Problematik das Trinkwasser knapper wird und der schlechte Umgang mit natürlichen Ressourcen wirkt der Roman an vielen Stellen sehr konstruiert. Die Verbindung der Personen durch das Boot wirkt etwas an den Haaren herbeigezogen.Die Lebenswege und Geschichten um die Personen hätten meiner Meinung nach intensiver und genauer beschrieben werden können, um den Charakteren mehr Persönlichkeit zu geben. Zunächst hat mich der Protagonist David mehr interessiert, später erfährt man auch auf einer persönlicheren Ebene mehr über Signe.

Auch wenn bei diesem Band der Spannungsbogen fehlt,finde ich die Thematik spannend und freue mich auf den 3.Band der Autorin!

Mit besten Grüßen,

Nadine

Aus dem Gärtchen im Juni

Es ist erst Anfang Juni und die Pflanzen im Garten wachsen und gedeihen, bei den heißen Temperaturen kommt man kaum mit dem Bewässern hinterher..

Zum Erinnern und Staunen hier ein paar aktuelle Fotos..

Kopfsalat

Grünkohl

Hochbeet mit Gurke, Tomaten Paprika, Chili…

Überraschungsgast

Mais

Zucchini

Ringelblume

Johannisbeeren…

Mit besten Grüßen,

Nadine

Wochenende in Bildern 12/13.Mai 2018

Dieses verspätete Wochenende in Bildern muss ohne viel Text auskommen.. Mit dem Fahrrad sind 2 Erwachsene und 3 Kinder mit dem Zug nach Naumburg an der Saale gefahren, und von dort aus weiter mit den Fahrrädern bis zu einem kleinen Campingplatz an der Unstrut. Kurz gesagt : Es war sehr schön! Das Wetter war toll und wir staunten, wie gut man mit 7 & 8 jährigen Kindern eine Fahrradtour machen kann..

Wir sind mit der Fähre gefahren und mit dem Kanu durch eine Schleuse, haben Schafe und Weinberge gesehen, in der Unstrut gebadet und Sonne getankt! Für die Erwachsenen ein schönes Wochenende, für die Kinder ein viel zu kurzes Abenteuer! Hier kommen die Fotos..

 

Mit besten Grüßen,

Nadine

Ps: Mehr Wochenend Eindrücke gibt es bei Susanne.

 

Auszeit an der Ostsee

Neulich so…Ganz schleichend hat sich bei mir die totale Erschöpfung manifestiert…Erst ging es privat rund, dann der Stress auf der Arbeit weiter.Vor Weihnachten war ich kaputt, danach noch viel mehr. Die Vertragsverlängerung unklar, Personalnotstand sowieso. Nach Ostern hab ich relativ spontan ein paar Tage frei bekommen. Die Sehnsucht nach Wegfahren und mal rauskommen war groß, da haben wir unsere Rucksäcke gepackt und sind kurzentschlossen an die Ostsee gefahren. Zunächst lag Schnee…  (Winterschuhe hatten wir nicht dabei..) Dan gab es viel Sonnenschein..Wir sind gewandert, haben die Füße ins Meer gehalten, Muscheln gesammelt, gelesen und es uns einfach mal ein paar Tage gut gehen lassen…!

Mit besten Grüßen,

Nadine

Unser Wochenende 14/15 April 2018

Die letzte Woche war emotional sehr bewegend. Auf der Arbeit standen die Zeichen auf Mediation/Reflexion und Abschied. Mit nur einem halben Team sollten wir den April bestreiten und Ende der Woche passierte erstmal das, was im besten Falle gerade jetzt nicht passieren sollte..Das jüngere Mausezahnkind bekam Fieber und der Kinderarzt hat eine Halsentzündung diagnostiziert und ich fiel aus. So ist das Leben eben. Eine Virusinfektion nimmt keine Rücksicht auf Personalnotstand. Und ein Kind mit Fieber möchte Nähe und die eigenen Eltern. Nach 2 Tagen und Nächten mit Fieber konnten wir zum Glück noch mit unserem Besuch aus Freiburg das schöne Wetter genießen..Frühlingssonne spüren, in Erinnerungen schwelgen…Wenn man von einer Freundin Besuch hat, die ebenfalls Erzieherin ist, mit der man in einer Gruppe gearbeitet hat und die auch Kind(er) hat muss man vieles nicht erklären und der Rhythmus ist herrlich entspannt und ähnlich…Am Freitag haben wir nicht viel gemacht, da meine Tochter noch Fieber hatte und kaum gegessen hat…Samstag haben wir im Gärtchen verbracht. Ein Garten ist so toll – aber auch viel Arbeit.Ich versuche Arbeiten Stück für Stück zu erledigen, so das die Lust am Gärtnern überwiegt und nicht in Stress ausartet.In den letzten Wochen habe ich das Häuschen weiter abgeschliffen und gestrichen,den Kompost umgesetzt, Beete vorbereitet, neue Erdbeerpflanzen gepflanzt sowie einen Blaubeerstrauch, zuhause die Jungpflanzen wie Tomate, Mais, Paprika, Peperoni, Kürbis und Erbsen gepflegt..Diesen Samstag habe ich mithilfe meiner Freundin das Hochbeet umgesetzt und einen 3. Kompost aufgebaut…Ansonsten Unkraut jäten und die ersten Jungpflanzen in den Garten setzten..Ich beobachte gerne die Pflanzen im Garten, z.B entwickelt dich der neulich geteilte und totgeglaubte Rhabarber wunderbar und ich denke dabei immer wieder an meine verstorbene Oma, die einen grünen Daumen hatte…

Ich schweife ab,den Sonntag verbrachten wir an der Jahrenbaumwiese…Meine Töchter kletterten wieder auf die Bäume, wir genossen die Sonne und haben auf dem Rückweg Bärlauch gesammelt und an der Elster die Füße ins Wasser gehalten. Am Nachmittag hab ich mich auf der Suche nach Sommersachen auf einen Flohmarkt gestürzt und am Nachmittag kam eine weitere Freundin mit Kindern in den Hof, die ebenfalls eine Verbindung zu Freiburg hat …

Morgen verabschiedet sich meine Freundin wieder Richtung Freiburg. Das Wochenende hatte so schöne Momente und uns erwartet eine sehr volle, neue Woche… !

Mit besten Grüßen,

Nadine

Ps: Viele weitere Einblicke in Wochenenden gibt es wie immer bei Susanne.

Bärlauchbutter selber machen

Wir haben den Auwald quasi direkt vor der Tür! Wenn wir durch den Auwald fahren duftet es wieder stark nach Bärlauch. Neulich haben wir mal wieder Bärlauchbutter gemacht. Das ist ganz einfach und sehr lecker…

Diesmal habe ich folgende Zutaten genommen:

250 gr.weiche Butter

2 Bund Bärlauch

2 Eßöffel Zitrone

Salz & Pfeffer

Ich habe den Bärlauch gewaschen und abtropfen lassen. Ich habe den Bärlauch erst mit einem Messer zerkleinert und mit der weichen Butter vermengt. Danach kommen noch ca. 2 Eßlöffel Zitrone dazu. Ich habe die Masse mit einem Mixer zerkleinert und vermengt und anschließend gewürzt.Die Butter kommt hier super an und wir essen sie gern als Brotbelag oder zum Grillfleisch.Man kann sie auch super in Eiswürfelbehälter füllen und in kleinen Portionen einfrieren und die gewünschte Menge wieder auftauen.

Guten Appetit!

Der Frühling naht- wir säen auf der Fensterbank aus!

Der Frühling naht und so langsam bekomme ich Lust auf die ersten Pflanzen. Einige Pflänzchen kann man ab Mitte Februar auf der Fensterbank ziehen. Man kann sich natürlich kleine Gewächshäuser kaufen, aber man kann auch viele andere Sachen zur Aufzucht von Jungpflanzen benutzen.

Ich nehme zum Beispiel:

  • Eierkartons
  • leere Toilettenpapierrollen
  •  oder Plastikschalen von Obst oder Gemüse aus dem Supermarkt.
  • Außerdem benutze ich eine Blumentopfpresse. Mit der kann man aus altem Zeitungspapier kleine Töpfe pressen und später komplett in die Erde setzen.

Wir haben bisher Paprika, Peperoni, Kopfsalat, gelbe  und rote Tomaten und Kräuter gesät. Die ersten grünen Spitzen gucken bereits aus der Erde. Freut ihr euch auch so, wenn sich nach und nach die Spitzen durch die Erde schieben?

Seid ihr auch schon mit Pflanzen beschäftigt?

Mit besten Grüßen,

Nadine