Lesezeit!

Eines der Dinge die ich während der Corona Lockdown Zeit sehr genossen habe, ist das Lesen.  Erfreulicherweise geht es nicht nur mir so, sondern auch meinen Töchtern.Wir entwickeln uns als zu einem richtige “Lesehaushalt”. Ich wolle euch ja mal berichten, was wir in den letzten Monaten so alles verschlungen haben:

Im Frühling war meine große noch 9 Jahre alt.Letztes Jahr hat sie mit Harry Potter begonnen, an der einen oder anderen Stelle war es ihr dann doch noch zu unheimlich. Corona- und es gab kein Halten mehr. Nacheinander hat sie alle Bände gelesen.

Die Bücher der Penderwicks liebt sie, als letztes kam “ Die Penderwicks im Glück” hinzu. Die Reihe der Geschwister ist ein wenig wie Bullerbü, nur das die Autorin aus den USA kommt. In dem Band geht es um ein Wiedersehen der Geschwister, um eine Hochzeit zu feiern.

Ähnlich wie bei Harry Potter wurden nun die Bücher Tintenherz, Tintenblut und Tintentod hintereinander weginhaliert.Ehrlich gesagt habe ich sie nie gelesen und lese vielleicht demnächst auch mal rein..

Meine jüngere, 7 jährige Tochter liest kurze Geschichten selber und lässt sich sonst gern von mir oder ihrer Schwester vorlesen. Immer wieder gern hört sie Ronja Räubertochter! Besonders die aufregenden Stellen mit dem Höllenschlund, den Wilddruden und anderen Wesen haben es ihr angetan!

Im Alltag lese ich zurzeit meistens eher therapeutische Fachbücher wie ” Dieser Schmerz ist nicht meiner“. Ich werde demnächst gesondert darüber berichten.

Im Urlaub habe ich auch mal wieder ausgiebig einen Roman nach dem anderen verschlungen.

Wir kommen mit ” handelt von August der mit der Asche seines verstorbenen Sohnes in einen Nationalpark fahren möchte, um die Asche dort zu verstreuen.. Auf dem Weg geht sein Wohnmobil kaputt und der Mann in der Werkstatt bietet an es umsonst zu reparieren, wenn er im Gegenzug seine Söhne mit auf die Reise nimmt. Es ist ein sehr emotionaler Roman, indem es vor allem um die Beziehung zwischen August und den Jungen geht. Zwischen den Zeilen habe ich immer wieder das Thema der Resilienz lesen können! Klare Empfehlung!

In ” Das aussergewöhnliche Leben des Sam Hell ” geht es um einen Jungen der mit roten Pupillen geboren wird. Es geht um die Probleme die der “Teufelsjunge”, wie er von vielen genannt wird, und was er als Erwachsener daraus gemacht hat,es geht um Freundschaft und um Außenseiter. Ein gut lesbares Buch!

Ein richtiger Sommeroman ist ” Über dem Meer tanzt das Licht.”  Dieses Buch ist leicht lesbar und die perfekte leichte Lektüre für einen Strandurlaub.. Maria hat ein Cafe auf Norderney wo sie mit ihrem Freund Simon und ihrem beiden Töchtern lebt..Als Simon mit der jüngesten Tochter eine Weile reisen geht,hat sie Zeit für sich und einigen Lebensfragen… Fix gelesen…

Vielleicht habt ihr Lust das eine oder andere Buch zu lesen?

Mit besten Grüßen,

Nadine

Lebenszeichen!

Irgendwie hat mich der Alltag über Wochen und Monate verschlungen, ohne das ich es geschafft habe hier im Blog den Anschluss zum Schreiben zu finden. Umso länger die unfreiwillige Blogpause dauerte,umso schwieriger finde ich es wieder zu starten..

Im Vergleich zu anderen ging es uns während des Lockdowns wirklich gut.Während der vollkommen leere Terminkalender erst etwas irritierend wirkte, entpuppte sich die unfreiwillige Pause für uns zur ganz intensiven Familienzeit mit viel Freiraum für eigene Interessen. Plötzlich gab es viel Raum und Zeit für Sachen,die im Alltag sehr wenig stattfinden wie regelmäßig Joggen,Yoga,neue gesunde! Rezepte zu kochen,Gartengestaltung,lesen lesen und lesen. Ich habe zum Teil mal wieder gut lesbare Romane zur Hand genommen, zum anderen aber auch therapeutische Fachbücher, die für meine weitere Ausbildung interessant sind.Ich möchte demnächst über die Bücher berichten.

Ein paar Bilder aus der Zeit unserer “Zuhause Zeit”. Ich erinnere mich gern zurück. Sicherlich könnt ihr erkennen das Ausflüge in die Natur bei uns immer eine große Rolle spielen! 🙂

Ich war sehr froh das meine Kinder mit dem Homeschooling sehr gut zurecht gekommen sind und ihre Aufgaben schnell erledigen konnten. Besonderer Dank galt hier natürlich auch den sehr engagierten Lehrern. Auch meine Kinder konnten die Zeit für das intensive miteinander sein genießen und besser nach ihren persönlichen Interessen arbeiten, als das es sonst möglich ist.

Entschleunigung liegt mir, das war mir auch vor Corona schon bewusst. Die gefühlte Entspannung änderte sich allerdings mit der kompletten Öffnung der Kindergärten und Schulen ziemlich abrupt und die ständig neuen Regelungen für die Kinder (und Erwachsenen), ständig wechselnden und zum teil abstrusen Regelungen haben mich und viele andere um mich herum,Nerven und Energien gekostet.Eine Zeit in der Planen schier unmöglich war und ständig neu gedacht und umgemodelt werden musste.Der Blog war zwar noch in meinem Kopf präsent allerdings hatte ich schlichtweg keine Zeit und Energie diesen weiter mit Inhalten zu füllen…

Zum Ende des Kindergartenjahres waren die Tage gefüllt mit Arbeit,Verabschiedungen unter neuen Bedingungen, logistischen Herausforderungen ( 2 Kinder an unterschiedlichen Schulen mit jeweils eingeschränkten Öffnungszeiten!) Das Jonglieren von Zeiten und Terminen ist ohnehin schon herausfordernd, Arbeiten unter Corona Bedingungen hat es nicht leichter gemacht. Auf dem Höhepunkt der Anstrengungen kamen noch ein paar therapeutische Seminare, die wegen Corona verschoben und geballt nachgeholt wurden.Und so kam es, dass ich mal wieder mehr als Urlaubsreif in die Urlaubszeit gestartet bin und erstmal eine Weile brauchte um runter zu fahren. Demnächst möchte ich euch zum einen berichten, was wir im Urlaub schönes gemacht haben und zum anderen welche Bücher wir in den letzten Monaten verschlungen haben.

Immer mal wieder habe ich überlegt den Blog nicht weiter zu führen, da mit steigenden Aufgaben das priorisieren immer wichtiger wird und mit Beginn meiner therapeutischen Ausbildung vor einem Jahr die verfügbare Zeit nicht mehr wurde…:Ich merke aber das ich mein habe mein “Blog Baby” was mich nun schon einige Jahre begleitet auch nicht loslassen kann, sich aber Schwerpunkte und Themen stark verändern.Ich möchte versuchen hier wieder mehr zu schreiben und zu zeigen, vermutlich wird sich der Fokus in Zukunft ein wenig ändern..

In diesem Sinne-beste Grüße,

Nadine

Hallo Juli!

So sehr wir die Zeit der großen Entschleunigung genossen haben,umso abrupter kam der Neustart und ich hechle gerade gefühlt von einem Termin zum nächsten….

Der Garten explodiert,Abschlussbriefe für die Vorschüler müssen fertig werden, Seminare nachgeholt werden. Letzte Woche 4 Tage Seminar in der Dübener Heide, nächstes Wochenende in Chemnitz.

Was ich hier alles schreiben  und veröffentlichen wollte und doch nicht schaffe…. Priorisieren was gerade am wichtigsten ist…Atmen und ab und an mal einen Sprung ins Wasser…

 

“So viel Freude, so viel Wut” von Nora Imlau

Ich habe hier schon seit ein längerer Zeit ein Fachbuch liegen, das ich noch rezensieren wollte.

Mir ist es diesmal etwas schwer gefallen, weil ich die Informationen zwar interessant finde, aber mir die Masse an Infos schlichtweg zu viel war.

Die in Leipzig lebende Nora Imlau hat inzwischen viele Bücher veröffentlich, unter anderem ” So viel Freude, so viel Wut.”

Das Buch ist im Kösel Verlag erschienen, 300 Seiten lang und in 7 Kapitel eingeteilt. Laut Nora Imlau sollen Kinder nicht in Schubladen gesteckt werden, aber meiner Meinung nach passiert genau das ein Stück weit mit der Etikettierung ” gefühlsstarke Kinder”. Ich finde das Buch holt Eltern ganz gut ab, die sich mit gefühlstarken Kindern überfordert fühlen und nimmt ihnen ein Stück weit das Gefühl etwas falsch zu machen. Für mich stellte sich beim Lesen immer wieder die Frage nach dem Umgang mit herausforderndem Verhalten und ob es etwas angeboren oder anerzogen ist interessiert mich nicht im besonderen Maße, sondern ich habe mich gefragt ob es wirklich aktuelle Forschungsergebnisse gibt. Meiner Erfahrung nach sehen Eltern oft nicht das Eltern Kinder mit zu viel Wahlfreiheit, großen Gruppen etc schlichtweg überfordern. Das Buch gibt hilfreiche Hinweise, wie man z.B Überreizung minimieren kann. Nora Imlau beschreibt auch verschiedene Arten von Betreuung und gibt Tipps wie eine gute Eingewöhnung im Kindergarten laufen sollte, und was man schon vorher abklären kann. Ich stimme zu, dass es Kinder gibt für die eine große Gruppe schlichtweg überfordernd ist und die besser bei einer Tagesmutter/Tagesvater aufgehoben wären.Ein wenig schade finde ich das auch hier nicht thematisiert wird das jedes Bundesland in der Kinderbetreuung einen anderen Personalschlüssel hat und das es in Urlaubszeiten/wg. Krankheitsausfällen z.B in Sachsen nicht immer leicht ist adäquat auf “gefühlsstarke ” Kinder so einzugehen, wie jedes einzelne Kind es bräuchte. Fazit: Da Buch beruhigt Eltern die sich selbst Vorwürfe machen und gibt gezielte Anregungen.

Food for Future (Rezension)

 

Ich stelle euch heute wieder ein schönes Buch vor! Ich habe vom random Verlag dieses tolle Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Das Buch ” Food for Future ” von Martin Kintrup ist im südwest Verlag erschienen und hat 192 Seiten.Ich bin begeistert von diesem Buch, denn es beinhaltet auf der einen Seite viele tolle Rezepte aber auch viele Ideen und Ratschläge zur Nachhaltigkeit in der Küche beim Einkauf, Aufbewahrung von Lebensmitteln und nicht zuletzt auch dem Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern im eigenem Garten. Das Buch ist übersichtlich in 6 Kapitel eingeteilt: BASICS FÜR DIE GRÜNE KÜCHE,EAT GREENER,BEST OF THE REST,EAT ME I`M TASTY!, DO IT YOURSELF und LAGERN und ERNTEN. Die Gestaltung des Buches ist ausgesprochen ansprechend und die Auswahl der Rezepte finde ich sehr gut. Von einer Bowl zu vegetarischem Burger bis zu ausgewählten Gerichten mit Bio Fleisch animieren die Rezepte zum ausprobieren.Von süß bis herzhaft ist alles vorhanden.Das Buch hat auch einige hilfreiche Extras wie z.B einen Saisonkalender. Ich habe mir schon ein paar Gerichte rausgesucht, die ich unbedingt ausprobieren möchte, z.B Thymian-Fenchel Risotto,Kürbis-Sellerie-Stampf mit Pilzen,Tabouleh mit Ziegenkäse oder Honig-Chili-Popcorn.

Das Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch über die Nachhaltige Küche!

DIY: Wurfspiel selber machen

Wurfspiel mit selbst genähten Säckchen

 

Wir haben uns ein Spiel ausgedacht und selber gemacht. Für die Vorbereitung braucht ihr etwas Zeit, eine Nähmaschine und ein paar weitere Materialien…

Es entstehen 12 gefüllte Säckchen und als Ziel ein Karton mit einem Loch.

Spielidee: Die Mitspieler müssen versuchen die Säckchen in das Loch zu werfen.

Ihr braucht:

  • Einen Schuhkarton
  • Einen schönen Baumwollstoff
  • Eine Nähmaschine & Nähgarn
  • Reis oder ähnliches zum füllen der Säckchen
  • Evtl.einen Trichter

Anleitung: Zunächst macht ihr euch ein Schnittmuster für die Säckchen. Meine habe ich 9,5 cm breit und 12 cm hoch gemacht.Ihr bereitet euch also ein Papier in der Größe vor. Danach legt ihr euren Baumwollstoff vor euch hin, wenn er zerknittert ist bügelt ihr ihn schön glatt. Nun legt ihr den Stoff doppelt, so das die schöne, bedruckte Seite innen ist. Dann legt ihr das Schnittmuster auf den Stoff und fixiert es mit einer Stecknadel damit der Stoff nicht wegrutscht. Ihr schneidet den Stoff einmal um das Schnittmuster herum aus. Das ganze wiederholt ihr bis ihr die gewünschte Anzahl an Säckchen habt ( Ich habe 12 gemacht). Nun geht es an die Nähmaschine. Ihr näht mit einer Nahtzugaben von 0,5 cm am Rand entlang. An einer kurzen Seite lasst ihr eine Öffnung von ca. 3 cm, denn der Stoff muss gewendet und das Säckchen gefüllt werden. Wenn ihr alle genäht habt, wendet ihr also den Stoff auf die schöne Seite. Um die Ecken besser herauszuarbeiten kann man z.B mit einem Essstäbchen nachhelfen. Nun geht es an das Füllen. Ich habe Reis in die Säckchen gefüllt und mir einen Trichter zur Hilfe genommen. Die Öffnung näht ihr von außen zu. Nun fehlt nur noch der Karton. Ich habe eine Schüssel auf den Karton gelegt und den Kreis nachgezeichnet. Das Loch ausschneiden und nun habt ihr alles was ihr für das Spiel braucht!

Spielregeln: 2 Spieler versuchen abwechselnd ein Säckchen in das Loch zu werfen. Gewonnen hat, wer die meisten Säckchen im Loch versenkt hat.Wichtig: Spielt ein Erwachsener gegen ein Kind steht dieser natürlich an einer eigenen Linie, mindestens 2 Meter weiter weg als das Kind…:)

Tipp: Es hat sich bewährt einen Stein oder ein Schuh gegen den Karton zu stellen, so dass er schräg steht.

Viel Spaß beim nachmachen!