Lebenszeichen!

Irgendwie hat mich der Alltag über Wochen und Monate verschlungen, ohne das ich es geschafft habe hier im Blog den Anschluss zum Schreiben zu finden. Umso länger die unfreiwillige Blogpause dauerte,umso schwieriger finde ich es wieder zu starten..

Im Vergleich zu anderen ging es uns während des Lockdowns wirklich gut.Während der vollkommen leere Terminkalender erst etwas irritierend wirkte, entpuppte sich die unfreiwillige Pause für uns zur ganz intensiven Familienzeit mit viel Freiraum für eigene Interessen. Plötzlich gab es viel Raum und Zeit für Sachen,die im Alltag sehr wenig stattfinden wie regelmäßig Joggen,Yoga,neue gesunde! Rezepte zu kochen,Gartengestaltung,lesen lesen und lesen. Ich habe zum Teil mal wieder gut lesbare Romane zur Hand genommen, zum anderen aber auch therapeutische Fachbücher, die für meine weitere Ausbildung interessant sind.Ich möchte demnächst über die Bücher berichten.

Ein paar Bilder aus der Zeit unserer “Zuhause Zeit”. Ich erinnere mich gern zurück. Sicherlich könnt ihr erkennen das Ausflüge in die Natur bei uns immer eine große Rolle spielen! 🙂

Ich war sehr froh das meine Kinder mit dem Homeschooling sehr gut zurecht gekommen sind und ihre Aufgaben schnell erledigen konnten. Besonderer Dank galt hier natürlich auch den sehr engagierten Lehrern. Auch meine Kinder konnten die Zeit für das intensive miteinander sein genießen und besser nach ihren persönlichen Interessen arbeiten, als das es sonst möglich ist.

Entschleunigung liegt mir, das war mir auch vor Corona schon bewusst. Die gefühlte Entspannung änderte sich allerdings mit der kompletten Öffnung der Kindergärten und Schulen ziemlich abrupt und die ständig neuen Regelungen für die Kinder (und Erwachsenen), ständig wechselnden und zum teil abstrusen Regelungen haben mich und viele andere um mich herum,Nerven und Energien gekostet.Eine Zeit in der Planen schier unmöglich war und ständig neu gedacht und umgemodelt werden musste.Der Blog war zwar noch in meinem Kopf präsent allerdings hatte ich schlichtweg keine Zeit und Energie diesen weiter mit Inhalten zu füllen…

Zum Ende des Kindergartenjahres waren die Tage gefüllt mit Arbeit,Verabschiedungen unter neuen Bedingungen, logistischen Herausforderungen ( 2 Kinder an unterschiedlichen Schulen mit jeweils eingeschränkten Öffnungszeiten!) Das Jonglieren von Zeiten und Terminen ist ohnehin schon herausfordernd, Arbeiten unter Corona Bedingungen hat es nicht leichter gemacht. Auf dem Höhepunkt der Anstrengungen kamen noch ein paar therapeutische Seminare, die wegen Corona verschoben und geballt nachgeholt wurden.Und so kam es, dass ich mal wieder mehr als Urlaubsreif in die Urlaubszeit gestartet bin und erstmal eine Weile brauchte um runter zu fahren. Demnächst möchte ich euch zum einen berichten, was wir im Urlaub schönes gemacht haben und zum anderen welche Bücher wir in den letzten Monaten verschlungen haben.

Immer mal wieder habe ich überlegt den Blog nicht weiter zu führen, da mit steigenden Aufgaben das priorisieren immer wichtiger wird und mit Beginn meiner therapeutischen Ausbildung vor einem Jahr die verfügbare Zeit nicht mehr wurde…:Ich merke aber das ich mein habe mein “Blog Baby” was mich nun schon einige Jahre begleitet auch nicht loslassen kann, sich aber Schwerpunkte und Themen stark verändern.Ich möchte versuchen hier wieder mehr zu schreiben und zu zeigen, vermutlich wird sich der Fokus in Zukunft ein wenig ändern..

In diesem Sinne-beste Grüße,

Nadine

Wer hat an der Uhr gedreht…?

Wer hat bloß an der Uhr gedreht?  Während sich der Herbst schon mit kühlerer Luft am Morgen und Abend ankündigt und die Kastanien an den Bäumen mir bereits ins Auge fallen, denke ich noch wehmütig an unseren Sommerurlaub zurück. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich lange, sehr lange überlegt habe, wie wir unseren Sommerurlaub gestalten sollen…Ich erinnerte ich mich daran,dass ich schon immer mal auf eine griechische Insel wollte….Ich weiß nicht warum ich solange gezweifelt habe,irgendwie empfand ich es als Herausforderung alleine mit meinen Kindern zu neuen Orten aufzubrechen. Außerdem wäre ich früher nie auf die Idee gekommen im Hochsommer nach Griechenland zu fliegen.Ich war und bin immer ein Freund von der Nebensaison in Sachen südliche Urlaubsländer, aber was soll man tun wenn Kinder im schulpflichtigem Alter hat?

Ich bin durch einen Blog auf die Insel Kos aufmerksam geworden und am Ende stand die Entscheidung fest. Wir MUSSTEN nach Kos! Was soll ich sagen? Es war so toll! Wir haben gemacht, was so dringend nötig war. Eine Auszeit auf Kos mit viel Strand, Meer, Lesen, Faulenzen. Natürlich haben wir auch ein wenig die Insel erkundet und vor Ort war es dann alles ganz einfach. Mit und ohne Mietauto waren wir unterwegs an den tollsten Stränden, haben Thymianhonig gekauft und Esel gestreichelt, haben ein natürliches Thermalbecken getestet und sind mit dem Auto nach Kos Stadt gefahren und haben die Halbinsel Kefalos erkundet und sind immer wieder vor der niedlichen Insel Kastri baden gegangen.Wir haben die Reise vom ersten bis zum letzten Moment genossen.Oft wollten wir an einem Strand verweilen, weil es so schön war und waren erstaunt das es immer noch schöner ging. Am meisten hat mich überrascht das wir trotz Hauptsaison immer noch ruhige Plätze und Strände gefunden haben…Ich bin so froh keine Pauschalreise gebucht zu haben den mein Plan selber Flüge, Unterkunft und Auto auf eigene Faust zu buchen hat gut geklappt…Wir haben viel gesehen und doch ist einiges auf der Wunschliste geblieben.Wir erinnern uns wehmütig an die kleine Insel Kastri, den netten Kellner im Lieblingslokal der uns Eis geschenkt hat und die liebe Apartmentmitarbeiterin Maria, die uns zum Flughafen gefahren hat….Da wir schon wieder ziemlich mit unserem (neuen) Alltagsleben mit 2 Schulkindern angekommen sind gibt es keinen ausführlichen Reisebericht, dafür ein paar Bilder…

 

Mit besten Grüßen,

Nadine