Gelesen: “Zwei Wochen im Juni”und “Dieser Schmerz ist nicht meiner “

Ich möchte euch wieder 2 Bücher vorstellen:

  • Zwei Wochen im Juni ist ein Familienroman der Autorin Anne Müller.Das Buch ist im Penguin Verlag erschienen und umfasst 236 Seiten. Die Geschichte dreht sich um die Schwestern Ada und Toni, die nach dem Tod der Mutter das Haus innerhalb 2 Wochen räumen und verkaufen wollen. Die beiden Schwestern und ihre Lebensstile sind sehr unterschiedlich.Alle Charaktere sind bildhaft,greifbar beschrieben und die Autorin nimmt die Leser mit in die Gefühlswelt der beiden.Ich habe den Schreibfluss als sehr stimmig empfunden.Die beiden Schwestern erinnern sich an alte Zeiten und erfahren voneinander und über das Leben der Mutter Details, die sie noch gar nicht wussten. Auch Impulse zur Erkenntnis und Veränderung sind dabei, die Fortsetzung der Geschichte bleibt der Fantasie der Leser überlassen.Es ist ein leicht lesbares Buch, welches ohne großen Spannungsbogen auskommt aber dennoch ein wärmender Roman ist.
  • Dieser Schmerz ist nicht meiner ist ein psychologisches Fachbuch über vererbte Gefühle,Traumata usw. Das Buch ist in die 3 Hauptteile gegliedert: Das seelische Erbe unserer Familie,die Erforschung unserer Schlüsselsprache und die Verbindung wieder herstellen.Ich finde dieses Buch sehr interessant und ich möchte es demnächst gleich noch ein weiteres Mal lesen.Ich beschäftige mich schon seit einer Weile mit der Thematik das Traumata und Erlebnisse die in anderen Generationen passiert sind und viel später z.B als Panikattaken, Depressionen,körperliche Empfindungen zum Ausdruck kommen können.Ich denke dem einen oder anderen könnte es bei dem Beleuchten der Generationen der eigenen Familie mulmig werden, dennoch erschließt sich einem vielleicht wo es Blockaden gibt, um diese aufzulösen.Toll finde ich auch den Fragenkatalog im Anhang,die einen zu wichtigen Lebensereignissen leiten könnte.Ein wirklich spannendes Buch.

Lesezeit!

Eines der Dinge die ich während der Corona Lockdown Zeit sehr genossen habe, ist das Lesen.  Erfreulicherweise geht es nicht nur mir so, sondern auch meinen Töchtern.Wir entwickeln uns als zu einem richtige “Lesehaushalt”. Ich wolle euch ja mal berichten, was wir in den letzten Monaten so alles verschlungen haben:

Im Frühling war meine große noch 9 Jahre alt.Letztes Jahr hat sie mit Harry Potter begonnen, an der einen oder anderen Stelle war es ihr dann doch noch zu unheimlich. Corona- und es gab kein Halten mehr. Nacheinander hat sie alle Bände gelesen.

Die Bücher der Penderwicks liebt sie, als letztes kam “ Die Penderwicks im Glück” hinzu. Die Reihe der Geschwister ist ein wenig wie Bullerbü, nur das die Autorin aus den USA kommt. In dem Band geht es um ein Wiedersehen der Geschwister, um eine Hochzeit zu feiern.

Ähnlich wie bei Harry Potter wurden nun die Bücher Tintenherz, Tintenblut und Tintentod hintereinander weginhaliert.Ehrlich gesagt habe ich sie nie gelesen und lese vielleicht demnächst auch mal rein..

Meine jüngere, 7 jährige Tochter liest kurze Geschichten selber und lässt sich sonst gern von mir oder ihrer Schwester vorlesen. Immer wieder gern hört sie Ronja Räubertochter! Besonders die aufregenden Stellen mit dem Höllenschlund, den Wilddruden und anderen Wesen haben es ihr angetan!

Im Alltag lese ich zurzeit meistens eher therapeutische Fachbücher wie ” Dieser Schmerz ist nicht meiner“. Ich werde demnächst gesondert darüber berichten.

Im Urlaub habe ich auch mal wieder ausgiebig einen Roman nach dem anderen verschlungen.

Wir kommen mit ” handelt von August der mit der Asche seines verstorbenen Sohnes in einen Nationalpark fahren möchte, um die Asche dort zu verstreuen.. Auf dem Weg geht sein Wohnmobil kaputt und der Mann in der Werkstatt bietet an es umsonst zu reparieren, wenn er im Gegenzug seine Söhne mit auf die Reise nimmt. Es ist ein sehr emotionaler Roman, indem es vor allem um die Beziehung zwischen August und den Jungen geht. Zwischen den Zeilen habe ich immer wieder das Thema der Resilienz lesen können! Klare Empfehlung!

In ” Das aussergewöhnliche Leben des Sam Hell ” geht es um einen Jungen der mit roten Pupillen geboren wird. Es geht um die Probleme die der “Teufelsjunge”, wie er von vielen genannt wird, und was er als Erwachsener daraus gemacht hat,es geht um Freundschaft und um Außenseiter. Ein gut lesbares Buch!

Ein richtiger Sommeroman ist ” Über dem Meer tanzt das Licht.”  Dieses Buch ist leicht lesbar und die perfekte leichte Lektüre für einen Strandurlaub.. Maria hat ein Cafe auf Norderney wo sie mit ihrem Freund Simon und ihrem beiden Töchtern lebt..Als Simon mit der jüngesten Tochter eine Weile reisen geht,hat sie Zeit für sich und einigen Lebensfragen… Fix gelesen…

Vielleicht habt ihr Lust das eine oder andere Buch zu lesen?

Mit besten Grüßen,

Nadine