Neurowissenschaft & Science Fiction (Rezensionen)

Ich habe hier noch 2 Bücher und ein Hörbuch liegen, welche ich gerne kurz vorstellen möchte.

Rettet das Spiel” ist ein sehr wissenschaftliches Buch.Wie der Titel schon aussagt geht es hier um das Spielen, bzw. um die Vorgänge im Gehirn, die entstehen wenn man etwas mit großer Leidenschaft macht.Der Leser wird mitgenommen durch Zeit und Kultur.In diesem Buch vereinigen sich die neurowissenschaftlichen Kenntnisse von Garald Hüther mit philosophischen Sichtweisen von Christoph Quarch.Zum Teil fand ich es für Laien etwas zu engmaschig mit Fremdwörtern gespickt,aber am Ende wird klar, das Spielen ohne Absicht Freiräume eröffnet und Raum zur Weiterentwicklung bietet.

Das nächste Buch ist “Es war einmal ein blauer Planet ” Zunächst das positive: Die Aufmachung dieses Romans hat mich sehr angesprochen.Dieses tiefblaue Cover mit der hübschen Illustration gefällt mir sehr gut.Leider hat mich der Inhalt nicht so umgehauen. Der Protagonist Robin- ein Neutron, wird vom Mars auf die Erde geschickt, um den verlassenen Planeten zu erkunden.Zuvor haben dies schon Spezialeinheiten versucht, die von ihrer Mission nicht zurück gekehrt sind.Ich habe in dem Buch sehr viele alberne Science Fiction Anteile gelesen, die ich so wirr und konstruiert wahrgenommen habe,dass meiner Meinung nach die großen philosophischen Fragen hinter der Geschichte nicht gut rauskommen.Es ist für mich auch nicht klar erkennbar an wen sich dieser Roman wendet. Manchmal liest es sich wie ein Jugendbuch, dann gibt es kleine Hinweise auf große philosophische Gedanken und ach ja, eine Liebesgeschichte zwischen  Computerprogrammen und Kommandeuren ist es auch irgendwie.Durch die bekannten Hector Bücher des Autoren hatte ich mir mehr vom dem Buch versprochen.

Mit besten Grüßen,

Nadine